ÖAMTC-Notarzthubschrauber in Vorarlberg schon am ersten Tag im Einsatz

Wanderer 30 Meter weit abgerutscht

Wien (ÖAMTC-Presse) - Gleich am ersten Tag seiner Inbetriebnahme wurde am 1. Jänner der in Feldkirch-Gisingen stationierte ÖAMTC-Notarzthubschrauber "Christophorus 8" der Flugrettung Vorarlberg zu einem Bergunfall gerufen. Mittels Tau wurde ein verunglückter Wanderer geborgen und ins Krankenhaus nach Feldkirch geflogen.

Das Unglück passierte in etwa 1.500 Meter Seehöhe zwischen der Gulmer Alpe und dem Dünser Älpele im Gemeindegebiet von Düns. Ein Wanderer war gegen 15.30 Uhr im unwegsamen Gelände etwa 30 Meter weit den felsigen Abhang hinuntergerutscht. Sein Begleiter verständigt über Handy die Rettungs-Feuerwehr-Leitstelle in Feldkirch. Unmittelbar nach der Alarmierung startete der ÖAMTC-Notarzthubschrauber "Christophorus 8", an Bord Pilot Karl Heinz Burtscher, Notarzt Dr. Robert Spiegel und Flugretter Artur Köb. An der Unglücksstelle wurden Notarzt und Flugretter mittels eines 40 Meter langen Taus zu dem Verletzten geflogen. Sofort wurde mit der Erstversorgung begonnen. Nach der Stabilisierung des schwerverletzten Mannes wurde dieser von "Christophorus 8" in das Landeskrankenhaus nach Feldkich geflogen.

Mit der Inbetriebnahme von "Christophorus 8" hat die stufenweise Übergabe der österreichischen Notarzthubschrauberstandorte an den Christophorus-Flugrettungsverein begonnen, die Mitte des kommenden Jahres abgeschlossen werden soll.

Initiiert wurde diese Maßnahme durch Bundesminister Dr. Ernst Strasser zur Entlastung des Staatsbudgets und der Steuerzahler. Allein die Anschaffung neuer notwendiger Maschinen hätten dem Bund rund 700 bis 800 Millionen Schilling gekostet. Rechtlich basiert diese Neuregelung der Flugrettung auf einer staatsrechtlichen Vereinbarung zwischen Land und Bund (§ 15 a), wo im Rahmen eines unentgeltlichen Assistenzvertrages der ÖAMTC die Leistungsverpflichtungen des Bundes übernimmt. Durch die Übernahme der Aufgaben des Bundes durch den ÖAMTC wird Österreich schon im kommenden Herbst - ohne Mehrkosten für die Steuerzahler - die jüngste und modernste Notarzthubschrauberflotte Europas haben.

(Forts. mögl.)
ÖAMTC-Informationszentrale / Gü

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