Neuer WKNÖ-Direktor: Dr. Franz Wiedersich - BILD (web)

Generationswechsel an der Spitze der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Dr. Franz Wiedersich, neuer Direktor der blaugelben Wirtschaftsvertretung, will Mitgliederbetreuung verstärken und interessenpolitische Partnerschaft ausbauen.

Wien (OTS) - Der 46-jährige Jurist Dr. Franz Wiedersich ist mit 1. Jänner 2001 Nachfolger von Dr. Theodor Zeh, der mit 31. Dezember 2000 in den Ruhestand tritt. Wiedersich war auf Vorschlag von Präsidentin Sonja Zwazl im Oktober vom Präsidium der Wirtschaftskammer Niederösterreich zum Kammerdirektor designiert worden.

Dr. Franz Wiedersich ist seit 1979 in der Wirtschaftskammer Niederösterreich tätig und hat sich in zahlreichen Arbeitsbereichen Kenntnisse in Organisation, Mitgliederbetreuung und Wirtschaftspolitik erworben. Er war u.a. Innungssekretär im Gewerbe, wirtschaftspolitischer Referent sowie Sekretär des Präsidenten. Ab 1992 leitete er die Handelssektion, wo er sich vor allem mit Initiativen zur Erhaltung der Geschäfte in den Ortszentren einen Namen gemacht hat. Die Leitung der Sektion Handel geht nun in die Hände des 33-jährigen Mag. Karl Ungersbäck über, der seit 1994 in diesem Geschäftsbereich tätig ist.

Als Absolvent der Freiburger Akademie verfügt der "Neue" an der Spitze der blaugelben Wirtschafsvertretung zudem über eine umfassende Ausbildung im Non-Profit-Management. Wichtig ist ihm dabei die interessenpolitische Partnerschaft von gewählten Funktionären und Mitgliedern. "Da vielen Mitgliedern ihre demokratischen Möglichkeiten zur Mitbestimmung in der Kammerorganisation oft nicht bewusst sind, werden wir ihnen diese verstärkt aufzeigen."

Der Niederösterreicher Dr. Franz Wiedersich, der seinen Arbeitsstil "als prozess- und zielorientiert" charakterisiert, ist davon überzeugt, dass Glaubwürdigkeit und Sachlichkeit bei der Arbeit der Interessenvertretung der gewerblichen Wirtschaft im Vordergrund stehen muss. Dabei dürfen aber die Erfordernisse des Medienzeitalters nicht außer Acht gelassen werden. Die Wirtschaftskammer habe daher sich und ihre Marketingorientierung laufend den neuen Gegebenheiten anzupassen. "Wir müssen bei der Mitgliederbetreuung auch eine neue Klientel ansprechen, die es vor einigen Jahren noch gar nicht gegeben hat." Schlagworte wie "New Economy" vermeidet Wiedersich zwar nach Möglichkeit: "Tatsache ist aber, dass diese neuen Betriebe andere Bedürfnisse haben. Viele klassische Unternehmer-Probleme, wie etwa beim Arbeitsrecht oder bei der Betriebsanlagengenehmigung, sind ihnen völlig fremd."

Nutzen im Vordergrund

Besondere Anstrengungen sind, so Kammerdirektor Dr. Wiedersich, bei der Realisierung der Wirtschaftskammerreform erforderlich "um diese im Interesse der Mitglieder, aber auch der Mitarbeiter gut über die Bühne zu bringen." Mit Präsidentin Sonja Zwazl weiß er sich darin einig, dass unter den notwendigen Umbauarbeiten die bewährten Serviceleistungen für die blaugelben Unternehmer nicht leiden dürfen. Ein wesentliches Ziel der Reform müsse es sein, den Mitgliedern besser den Nutzen zu verdeutlichen, den sie aus der Arbeit ihrer Interessenvertretung ziehen. "Jeder soll sagen: Ich bin gerne Mitglied!"

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