Plank: Anhaltender Trend zu Biomasse-Fernheizwerken

Bereits 140 Anlagen in NÖ

St. Pölten, (NÖI) Einen anhaltenden Trend zu Biomasse-Fernheizwerken in Niederösterreich konstatiert Landesrat Josef Plank, "auch wenn die Rahmenbedingungen durch Budgeteinsparungen und durch das lange Warten auf die neuen Förderrichtlinien aus Brüssel" nicht die besten Voraussetzungen boten". Im Jahr 2000 sind insgesamt 10 neue Biomasse-Fernheizwerke in Betrieb gegangen, womit sich ihre Gesamtzahl im Land unter der Enns auf 140 erhöhte. Die installierte Kesselleistung aller Fernheizwerke beträgt derzeit rund 160.000 kW. Damit liegt Niederösterreich gemeinsam mit der Steiermark österreichweit bei der Wärmenutzung der Biomasse an der Spitze aller Bundesländer.****

Die neuen Förderrichtlinien, die Mitte Dezember seitens der EU-Kommission in Brüssel festgelegt und beschlossen wurden, sehen einen Höchstförderungssatz von 35 Prozent der förderungsfähigen Kosten für Klein- und Mittelunternehmen vor, wobei diesen für landwirtschaftliche Biomasseanlagen ein weiterer Aufschlag von bis zu 5 Prozent gewährt werden kann. Für Großunternehmen ist die Förderungshöhe mit 30 Prozent begrenzt.

"Gerade in Zeiten stark steigender Ölpreise werden wir in Niederösterreich den Einsatz von Biomasse weiter forcieren. Sie ist ein nachwachsender, in ausreichendem Maß vorhandener Rohstoff und sichert den Landwirten zusätzliches Einkommen, da der Großteil der Anlagen von bäuerlichen Genossenschaften betrieben wird. Außerdem ist sie umweltfreundlich und trägt wesentlich zum Erreichen der Klimabündnisziele bei. Große Erwartungen setzt das Land Niederösterreich auch in den Einsatz neuer Technologie zur Stromerzeugung in Kombination mit Fernwärme aus Biomasse", betont Plank.

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