ORF-Übertragung des "Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker" in 48 Ländern auf vier Kontinenten

Wien (OTS) - Am ersten Tag jedes neuen Jahres schickt der ORF
seinen wohl charmantesten Gruß in die Welt: Am Montag, dem 1. Jänner 2001, überträgt ORF 2 ab 11.15 Uhr das "Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker", erstmals unter der musikalischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt, als Koproduktion mit dem ZDF und dem Japanischen Fernsehen NHK in 48 Ländern auf vier Kontinenten. Unter anderem übernehmen, neben zahlreichen europäischen Fernsehanstalten, auch die Sender von Australien, Costa Rica und Japan das mediale Großereignis. In Uruguay, Singapur und den USA hat die Ausstrahlung des Neujahrskonzerts ebenfalls schon Tradition. Die Bildregie führt wie in den vergangenen Jahren Brian Large, zweifacher Träger des begehrten Emmy-Awards und einer der weltbesten TV-Regisseure. Zeitgleich ist das "Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker" im Radio auf Ö1 und Radio Österreich International (ROI) zu hören. 34 Radiostationen in insgesamt 25 Ländern übernehmen live, erstmals auch China. Das Konzertprogramm ist 2001 nicht nur der Strauß-Familie gewidmet, sondern erweist auch dem Wiener Jubilar des nächsten Jahres eine musikalische Reverenz: Joseph Lanner, der im April 1801 geboren wurde, also nach dem Jahreswechsel vor 200 Jahren.

ORF-Übertragung mit optischen Höhepunkten:
Die ORF-Übertragung ist wieder reich an optischen Höhepunkten. ORF 2 stimmt bereits um 10.50 Uhr mit einem "Auftakt zum Neujahrskonzert" auf das mediale Großereignis ein. Im Mittelpunkt des Films stehen diesmal die Eleven der Ballettschule der Wiener Staatsoper und ihr Direktor Michael Birkmeyer. Die Zuseher erleben einen Tag in der Ballettschule.
Um 11.15 Uhr beginnt der erste Teil des Konzerts. Während des Konzerts zeigt der ORF zwei bezaubernde Ballettnummern. Zur "Harlekin-Polka" von Josef Strauß tanzen 25 Eleven der Ballettschule der Wiener Staatsoper. Die Polka Mazur "Der Kobold" von Johann Strauß interpretiert der erste Solotänzer des Pariser Opernballets, Manuel Legris. Für die Choreografien zeichnet Renato Zanella, Ballettchef der Wiener Staatsoper, verantwortlich. Zur Polka "Vergnügungszug" wird ein "Pas de deux" historischer Dampflokomotiven und während des Walzers "Die Schönbrunner" imperiale Bilder von Schloss Schönbrunn gezeigt. Zur traditionellen Zugabe, dem Donauwalzer, sind stimmungsvolle Aufnahmen des Donaustroms, aufgenommen von Kamerakünstler Georg Riha, zu sehen.

ORF-Pausenprogramm:
In der ca. 25-minütigen Konzertpause lädt der Ballettfilm "Lanners Traumtänze" um 11.45 Uhr in ORF 2 die Zuseher zu einer romantischen Zeitreise durch Wien ein - zur besten Musik von Joseph Lanner. Der Film basiert auf der Erzählung "Cardillac" von E. T. A. Hoffmann. Das Wien des Biedermeier, die romantischen Motive der Erzählung und farbenprächtige Kostüme spielen eine Hauptrolle in dem Film von Jochen Ulrich, dem Choreografen und neuen Ballettdirektor am Tiroler Landestheater in Innsbruck. Regie führte Anton Reitzenstein, die Kostüme entwarf Bjanca Ursulov. Die Musikeinspielungen stammen vom Ensemble Wien.

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