AK-Tumpel: Mit "AK plus" fit für die Herausforderungen des kommenden Jahres - 2

AK-Wahl hat gezeigt: Arbeitnehmer wollen eine starke Interessenvertretung

Wien (AK) - "Mehr Leistungen und neue Leistungen für unsere Mitglieder und für neue Arbeitnehmergruppen." So beschreibt AK Präsident Herbert Tumpel das Projekt "AK plus", das die Arbeiterkammern fit für die neuen Herausforderungen machen wird. "Die Ergebnisse der AK Wahl und die hohe Wahlbeteiligung haben unseren Weg bestätigt und gezeigt, dass die Arbeitnehmer eine starke AK wollen", sagt Tumpel, "unsere Mitglieder haben uns aber auch einen klaren Auftrag gegeben." Sie erwarten zusätzliche Anstrengungen, mehr Information und Beratung. Vor allem in der beruflichen Aus- und Weiterbildung, in den neuen Kommunikationstechnologien und neuen Medien, im Konsumentenschutz und in der Beratung neuer Arbeitnehmergruppen. "Dort wo die Regierung versagt und wo sie Mittel kürzt, werden wir mit "AK plus" bereits 2001 für unsere Mitglieder einspringen", sagt Tumpel. ****

Die AK-Wahlen 2000 haben es deutlich gezeigt, jüngste Umfragen und die Beratungsstatistiken der Arbeiterkammern beweisen es: Die Mitglieder wollen und brauchen die AK mehr denn je. Rund zwei Millionen Mal bieten alle AK-Länderkammern bereits jetzt Beratung und Hilfe - persönlich und telefonisch. "Und weil die Regierung ein Belastungspaket nach dem anderen für die Arbeitnehmer schnürt, werden uns die Mitglieder künfig noch mehr brauchen", sagt Tumpel. Daher hat die AK das Projekt "AK plus" gestartet. Bereits 2001 wird die AK neue Leistungen für ihre Mitglieder und für neue Arbeitnehmergruppen anbieten. Schwerpunkte dabei werden Angebote vor allem in der beruflichen Aus- und Weiterbildung, in den neuen Informationstechnologien und Medien, für Familien zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie und für Arbeitnehmer mit freien Dienstverträgen sein.

"Wir sind in der Interessenvertretung stärker gefordert und wir sind in der Beratung stärker gefordert", sagt Tumpel. Daher wird die AK ihren Mitgliedern neue Leistungen anbieten, und sie wird diese zusätzlichen Leistungen bei gleichem Budget anbieten. "Dazu werden alle Rationalisierungs- und Sparpotentiale ausgeschöpft", betont Tumpel. Durch Kostenmanagement und verstärkte Zusammenarbeit der Kammern sollen die notwendigen Mittel für "AK plus" frei werden. Für Tumpel ist "AK plus" das ehrgeizigste Programm seit der AK-Reform 1992. Damals hat die AK den Rechtsschutz, den Konsumentenschutz und viele weitere Leistungen aufgebaut - jetzt weitet sie ihr Angebot zusätzlich aus. "Die Arbeitnehmer haben uns bei der AK-Wahl einen klaren Auftrag erteilt", sagt Tumpel, "mit "AK plus" setzen wir diesen Auftrag bereits 2001 um."

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