Molière: Zweiteiler über einen der größten Schauspieler und Theaterautoren Frankreichs in 3sat

Wien (OTS) - "Molière" von Ariane Mnouchkine ist ein Fresko des
17. Jahrhunderts, ein schillerndes Porträt vom Leben und Leiden des französischen Komödianten, eine Hymne auf das Theater. Die farbenfrohen Bilder dieses opulenten Meisterwerks ziehen den Zuschauer von Anfang an in ihren Bann. In dem 1977 entstandenen französisch-italienischen Spielfilm "Molière ou la vie d'un homme honnête" - so der Originaltitel - agieren am Freitag, dem 29. Dezember 2000, um 20.15 Uhr in 3sat Philippe Caubère, Frédéric Ladonne, Odile Cointepas, Joséphine Derenne, Brigitte Catillon, Jean Dasté und Armand Delcampe. Den zweiten Teil des Films "Molière" zeigt 3sat am Samstag, dem 30. Dezember, ebenfalls um 20.15 Uhr.

1622 wird Jean-Baptiste Poquelin (Frédéric Ladonne/Philippe Caubère) in Frankreich geboren. Es ist eine Zeit des Aufbruchs, in der die alten Vorstellungen der Kirche unter Beschuss geraten. Der aus einer vermögenden Familie stammende Bub verbringt seine Tage beim Spielen mit den ärmeren Kindern. Durch den Großvater (Jean Dasté) erlebt er auf dem Jahrmarkt die Welt der Gaukler und der italienischen Komödianten. Doch der Vater (Armand Delcampe), ein königlicher Tapezierer und Polsterer, möchte den Sohn in seine Fußstapfen treten sehen. Diesem Anspruch zu genügen, fällt Jean-Baptiste schwer. Schließlich entschließt er sich zum Jusstudium. Als beim Karnevalsumzug der Studenten in Orléans eine Revolte blutig niedergeschlagen wird, flieht er in ein Theater. Dort entdeckt er seine Liebe zur Schauspielerei und zur schönen Madeleine Béjart (Joséphine Derenne). Sehr zum Leidwesen seines Vaters bricht Jean-Baptiste das Studium ab und gründet 1643 gemeinsam mit der Familie Béjart das "Illustre Théâtre". Fortan zieht er so als Schauspieler, der sich mittlerweile Molière nennt, durchs Land.

"Molière" wurde als Ensembleleistung vom Theaterkollektiv "Théâtre du Soleil" während eines ganzen Jahres erarbeitet. In den Werkstätten der Truppe wurden 1.200 Kostüme und 500 Masken angefertigt, die in zahlreichen opulenten Szenen zur Geltung kommen. "Einer der schönsten Filme, die je über Theater gedreht wurden", kommentierte "Der Spiegel".

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