Ambulanzgebühren-Etappensieg: Der Kampf geht weiter

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Bundessektion 9 in der GÖD,
Johann Hable (Spitalsgewerkschaft der Länder) spricht sich weiterhin gegen die Einführung der Ambulanzgebühren in Österreichs Spitälern aus. Der Verwaltungsaufwand für die Einhebung der Gebühr ist zu hoch. Daher hat die Bundesregierung bereits den Einführungstermin auf März 2001 verschoben. Und zwar: Alle jene Bürger, die eine ärztliche Überweisung vorlegen sollen ATS 150,-- und ohne Überweisungsschein ATS 250,-- für die Spitalsbehandlung zusätzlich bezahlen, wobei jährlich eine Höchstgrenze von ATS 1.000,-- vorgesehen ist.

Hable sieht in dieser Maßnahme eine eklatante Diskriminierung und Benachteiligung für die Spitalsambulanzen, die nachweislich gute Leistungen erbringen. Dass - weil bei gleichen Behandlungsbild bzw. gleicher Diagnose jene Patienten, die die "Ambulanzleistung" durch einen niedergelassenen Facharzt oder praktischen Arzt sowie durch Dienstleistungen in der Gruppe "Gruppenpraxen" in Anspruch nehmen -diese ärztliche Hilfe ohne finanzielle Zusatzkosten erhalten.

ÖGB-Vizepräsident Hans Sallmutter soll sich an einstimmige ÖGB-Beschlüsse halten

Es ist erfreulich, dass die Ambulatorien der Krankenkassen von den Ambulanzgebühren verschont bleiben. Jedoch fordert Johann Hable ÖGB-Vizepräsident Hans Sallmutter (der auch gleichzeitig Präsident des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger ist) auf, keine Vereinbarungen zu unterschreiben, die die Bürger und das Personal in Österreichs Spitälern mit der Ambulanzgebühr belasten. Hable fordert Solidarität mit den Spitalsbediensteten und Patienten.

Johann Hable, Vorsitzender der Bundessektion 9, GÖD

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