Angekommen: Wiener Müllsammelfahrzeuge für Belgrad

Wien, (OTS) Persönlich übernommen hat Belgrads Bürgermeister Milan St. Protic am vergangenen Dienstag die erste Teillieferung jener kommunaler Fahrzeuge, die die Stadt Wien als Soforthilfe für den Wiederaufbau einer zivilen Gesellschaft in der jugoslawischen Hauptstadt bereitgestellt hat. Vier Wiener Müllsammelfahrzeuge rollten vor das Belgrader Rathaus, ein weiteres ist unterwegs.****

Busse unterwegs

Noch nicht bis Belgrad hatte es jenes ukrainische Schiff geschafft, das die heiß ersehnten 15 Gelenkbusse der WIENER LINIEN sowie eine Reihe anderer Fahrzeuge befördert. Aufgrund innenpolitischer Kommunikationsprobleme in Jugoslawien war die Pontonbrücke in Novi Sad nicht aufgegangen, sodass die Kähne durch den Theiss-Kanal umgeleitet werden mussten. Noch Ende Dezember werden die Busse in Belgrad auf die Strasse rollen. Von der Magistratsdirektion für Sofort- und Hilfsmassnahmen koordiniert
und finanziert werden weitere Transporte Anfang kommenden Jahres nach Belgrad gehen. Bürgermeister Protic erwähnte im Zusammenhang mit seinen Dankesworten die alte Verbundenheit der beiden Städte und setze voll auf die weitere demokratische Entwicklung in seinem Land und insbesondere in seiner Stadt, die ein Heranführen an europäische Standards ermöglichen werden.

Donauraum als europäische Gross-Region

Der Wiener Delegationsleiter Mag. Otto Schwetz von der Magistratsdirektion für Internationale Beziehungen überbrachte die Grüße von Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl und betonte, dass diese Unterstützungsmassnahmen nicht als rein humanitärer Akt zu sehen seien sondern vielmehr den Anfang einer hoffentlich längerfristigen Beziehung zischen diesen wichtigen Metropolen an der Donau darstellten.

"Der Donauraum als vierte europäische Groß-Region muss vor allem von den Städten mit integrativen Maßnahmen belebt werden. Wien und Belgrad etwa sind über die Zusammenarbeit in der ARGE Donauländer oder der Südosteuropäischen Bürgermeisterkonferenz bereits aktiv geworden. Nach der Demokratisierung und dem Beginn
der ringend notwendigen Modernisierung der jugoslawischen
Hauptstadt soll diese Zusammenarbeit weiter intensiviert werden" sagte Schwetz.

Die Wiener Delegation hatte unter anderem auch Gespräche über die Möglichkeit einer Wien-Woche im kommenden Frühjahr sowie die Modernisierung einer Belgrader Kinderklinik bzw. einer Kinderabteilung in einem Krankenhaus geführt. Auch auf dem Gebiet der schulischen und außerschulischen Jugendbetreuung sind Kooperationen in Vorbereitung. (Schluss) lf

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Lothar Fischmann
Tel.: 4000/81 851
e-mail: fis@m53.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK