Komm süßer Tod - Österreichs Rettungsszene ist wahrlich einen Thriller wert.

Krimi oder Wirklichkeit?

Wien (HTV/ÖGB). Österreichs Rettungsszene wird seit heute auch in einem Kinofilm gewürdigt. Der Kampf zweier großer Rettungsorganisationen fordert seine Opfer. Ein echt spannender Krimi.++++

Die Wirklichkeit: Österreichs Retter dürfen bis dato noch immer nicht lebensrettende Maßnahmen wie EKG-Diagnostik, Medikamentengabe oder Infusionstherapie zum Einsatz bringen. Ein Berufsbild wartet seit Jahren auf Verwirklichung, die Frühdefibrillation wurde als einzige Feigenblattmaßnahme verabschiedet. Selbst diese einfache Maßnahme ist, obwohl seit fast zwei Jahren erlaubt noch immer nicht flächendeckend in Österreich umgesetzt.

Die Durchführung dieser lebensrettenden Maßnahmen durch Sanitäter wird seit Jahren von Notärzten, Sanitätern und deren Interessensvertretungen gefordert. Seit einem Jahr unterstützt auch das Rote Kreuz dieses Anliegen.

Das Gesetz für die Lebensretter lässt immer noch auf sich warten.

Komm süßer Tod. Ein Thriller seit 22. Dezember im Kino zu sehen. "Österreichs Retter sehen seit 15 Jahren mit gefesselten Händen beim Sterben zu. Hoffentlich werden Sie bald nicht in einem Film karikiert, sondern vom Gesetzgeber mit lebensrettenden Kompetenzen und einem modernen Berufsbild ausgestattet", meint der zuständige Sekretär der Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr (HTV), Jakob Grumbach.(ff)

ÖGB, 22. Dezember 2000
Nr. 1107

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