Maier zu BSE: Gefährliches Zögern von Minister Haupt

Maier: Wann erfolgen Rückholaktionen von importierten Wurst- und Fleischprodukten?

Wien (SK) Als "gefährlich" bezeichnete SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst das Zögern von Gesundheitsminister Haupt im Zusammenhang mit einer generellen Rückrufaktion für Wurst- und Fleischprodukte mit Risikomaterial. Maier warf die Frage auf, wann endlich Rückholaktionen erfolgen. Der SPÖ-Konsumentenschutzsprecher erinnerte daran, dass etwa in Dänemark nach einem einzigen BSE-Fall im März dieses Jahres umgehend alle Risikomaterialien aus den Handelsketten entfernt wurden. Das Gleiche fordert Maier auch für Österreich. Es sei nun herauszufinden, welche Fleischprodukte in den EU-Mitgliedsstaaten mit Risikomaterialien wie Rinderhirn, Rückenmark etc. bis Ende September hergestellt wurden und welche davon in Österreich angeboten werden. ****

Für Maier ist es verwunderlich, dass Landwirtschaftsminister Molterer "auf Tauchstation" gegangen ist. Der SPÖ-Konsumentenschutzsprecher vermutet, dass dies mit den generellen Problemen in der Landwirtschaft zusammenhänge. Die EU-Agrarminister und die Landwirtschaft müssten insgesamt ihre Lehren aus dem "Fiasko BSE" ziehen und ihr Engagement aus der naturnahen und artgerechten Tierhaltung ausbauen. Dies sei im Hinblick auf mögliche neue Nahrungsmittelskandale die beste Prävention, so Maier abschließend. (Schluss) ps

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