ARBÖ: "2er"-Linien Planung über Weihnachten nochmals überdenken

Wien (ARBÖ) - Die "unendliche Geschichte" über die Planung der "2er"-Linie sollte laut ARBÖ Wien nochmals in aller Ruhe überdacht werden. Der Vorschlag von Verkehrsstadtrat Fritz Svihalek nach den Weihnachtsfeiertagen einen runden Tisch mit zuständigen Verantwortlichen und Interressensvertretungen zu dieser Thematik einzuberufen, ist zu begrüßen.

"Die Weihnachtsfeiertage sollten von den Verantwortlichen auch zum 'besinnlichen' Re-Check über die '2er'-Linien-Planung genutzt werden", fordert Wiens ARBÖ-Landesgeschäftsführer Herbert Hübner. Der ARBÖ Wien weist weiters darauf hin, dass die "2er"-Linie überregionale Bedeutung hat. Tagtäglich wird diese von zahlreichen Pkw aus Niederösterreich und dem Burgenland als Durchzugsrelation und Zubringerroute im innerstädtischen Bereich genutzt.

Hübner weiters: "Wo ein Wille ist, muss es letztendlich auch möglich sein, eine kostenmäßig vertretbare Lösung im Interesse aller Verkehrsteilnehmer zu finden. Schließlich ist es
unerheblich, ob die Investitionskosten aus dem Bezirks- oder dem Rathausbudget kommen. Faktum ist, dass das Geld der Steuer
zahlende Bürger aufbringt und daher die Steuermittel sinnvoll -auch im Dienste der Verkehrssicherheit - eingesetzt werden."

Aus der "2er"-Linie eine "Stau-Linie" für den Kfz-Verkehr zu machen, kann daher nicht das Ziel sein. Wenn schon nochmals nachgedacht wird, dann sollte laut ARBÖ-Wien Landesgeschäftsführer Hübner folgendes berücksichtigt werden: "Die Planer sind aufgefordert, den Radverkehr in die neu zu gestaltende "2er"-Linie zu vertretbaren Kosten zu integrieren. Es ist unerlässlich, dass die "2er"-Linie in erster Linie in der bisherigen Kapazität dem Kfz-Verkehr vorzubehalten ist. Die "2er"-Linie beim
Museumsquartier hat ja nicht nur eine Rad- und Autodimension, es geht auch um Busse. Konkret müssen auch Aussteig- und Abstellmöglichkeiten für den in gewaltigen Stückzahlen prognostizierten Touristenstrom ins Museumsquartier eingeplant werden."

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