AK-Präsident Hubert Wipplinger: Sonn- und Feiertage müssen frei bleiben

Linz (AKO) "Zuerst das Offenhalten ankündigen und dann dementieren:
So soll der Boden aufbereitet werden, dass die Geschäfte auch am Sonntag geöffnet bleiben", so kommentiert AK-Präsident Hubert Wipplinger. Die Diskussion rund um den 24. Dezember, der heuer auf einen Sonntag fällt. Die Händler wollen sich den traditionell umsatzstarken Einkaufsvormittag vor dem Heiligen Abend sichern.

"Es geht bei dieser Auseinandersetzung nicht allein um den 24. Dezember, im Visier vieler Handelsunternehmer ist der arbeitsfreie Sonntag", so Hubert Wipplinger. Wenn Unternehmer wie Robert Hartlauer und Richard Lugner gegen die Sonntagsregelung verstoßen, so müssen sie mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden, fordert der AK-Präsident.

Die Konsumenten stehen einem Offenhalten am 24. Dezember sehr skeptisch gegenüber. Mehr als 90 Prozent wollen keine offenen Läden. "Grundsätzlich muss der arbeitsfreie Sonntag in der Verfassung verankert werden, damit das Thema ein für alle mal vom Tisch ist", betont Wipplinger.

Derzeit ist die Arbeitsruhe an Sonn- und Feiertagen nur auf einfacher gesetzlicher Ebene geregelt. Mit wirtschaftlichen Begründungen wollen die Unternehmer die bestehenden Gesetze aushöhlen. "Auf der Strecke bleiben die Arbeitnehmer/-innen", warnt Wipplinger vor den Folgen.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: (0732) 6906-2182
presse@ak-ooe.at
http://www.arbeiterkammer.com

Arbeiterkammer Oberösterreich

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKO/AKO