WOLFMAYR: WIR BLICKEN AUF EIN ERFOLGREICHES KULTURJAHR 2000 ZURÜCK ÖVP-Kultursprecherin zieht Bilanz

Wien, 22. Dezember 2000 (ÖVP-PK) Die neue Bundesregierung kann mit Stolz und Freude auf ein erfolgreiches Kulturjahr 2000 zurückblicken. Gerade im Kulturbereich konnten innerhalb dieser relativ kurzen Zeit bereits wesentliche Beschlüsse erreicht werden, die von der SPÖ zwar immer versprochen, aber nie realisiert wurden", sagte ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr heute, Freitag, und nannte als Beispiel die Buchpreisbindung oder auch die Künstlersozialversicherung.****

"Der erste große Wurf gelang der neuen Regierung mit der gesetzlichen Regelung zur Buchpreisbindung", betonte Wolfmayr in einer "persönlichen politischen Bilanz über dieses erste Jahr der neuen Koalitionsregierung": "Diese vom damals zuständigen SPÖ-Staatssekretär Wittmann viele Jahre verschleppte Maßnahme wurde von der neuen Koalition in wenig mehr als drei Monaten realisiert. Ein Gesetz, mit dem alle Beteiligten, die mit dem Kulturgut Buch zu tun haben - Händler, Verleger, Autoren und Konsumenten - zufrieden sind. Diese gesetzliche Regelung, die sowohl den klassischen konventionellen Buchhandel als auch den nationalen Internethandel einbezieht, hat zum Ziel, für eine Übergangszeit von fünf Jahren die Vielfalt und Differenziertheit des österreichischen Buchmarktes zu gewährleisten", so die Schriftstellerin und Buchhändlerin Wolfmayr.

Als weiteren Meilenstein bezeichnet die Kultursprecherin das mit 1. Jänner 2001 in Kraft tretende Gesetz zur Künstlersozialversicherung. Aufgrund dieser gesetzlichen Regelung werden - so Wolfmayr - etwa 50 Prozent der in Betracht kommenden 12.000 Kunstschaffenden Anspruch auf Beitragszuschuss zur Pensionsversicherung haben. Die Künstler erhalten dabei bis zu 12.000 Schilling pro Jahr, was bei unteren Einkommen den vollen Pensionsbeitrag abdeckt.

HOHE WERTIGKEIT FÜR KUNST UND KULTUR

Positiv beurteilt Wolfmayr auch, dass entgegen aller "Unkenrufen aus den Oppositionsbänken und Kritikerreihen" das Kunstbudget für die Jahre 2001/2002 gleich bleibt bzw. sogar leicht steigt. "Im Vergleich mit den anderen Ressorts ist dies zweifelsfrei als Erfolg zu werten und beweist einmal mehr den hohen Stellenwert, die diese Bundesregierung dem Thema Kunst und Kultur beimißt".

Besonders wichtig erscheint der ÖVP-Kultursprecherin in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeit der mehrjährigen Planung. "Die Verwendungszusagen für zwei Jahre und damit eine bessere Kalkulierbarkeit für die Kunstschaffenden sind ein enormer Gewinn für die Kunstschaffenden unseres Landes", so Wolfmayr. Der Zeitraum der Doppelbudgets sollte ihrer Meinung nach unbedingt auch dahin genutzt werden, ein mehrjähriges Fördermodell im Bereich der Kunstförderung auszuarbeiten, wie dies im Koalitionsabkommen bereits angekündigt würde.

Die Bilanz für das Jahr 2000 zeige gerade im Kulturbereich ganz deutlich, was "neu Regieren" heißt: Keine langen Ankündigungen, keine leeren Versprechungen, kein Hinhalten, sondern Entscheidungen treffen und diese gezielt und rasch umsetzen", sagte Wolfmayr abschließend. (Schluss)

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