100 Jahre und kein bisschen leise - Die Wiener Symphoniker feiern ihren Geburtstag in 3sat

Wien (OTS) - Genau hundert Jahre ist es her, dass die Wiener Philharmoniker als erstes Wiener Orchester Konkurrenz bekamen: Im Jahr 1900 gründeten Großbürger wie Thonet, Krupp und Herzmansky den "Wiener Concertverein", den Vorläufer der heutigen Wiener Symphoniker. Das Jubiläum der Symphoniker begeht 3sat am Samstag, dem 23. Dezember 2000, um 11.05 Uhr mit einer Dokumentation, die dieses Orchester als einen der wichtigsten österreichischen Kulturträger und musikalischen Botschafter porträtiert. Michael Fischer-Ledenice hat das Orchester ein Jahr lang bei seinen Auftritten im In- und Ausland begleitet und gibt in seinem Film "100 Jahre und kein bisschen leise - Die Wiener Symphoniker feiern ihren Geburtstag" Einblicke in die Arbeit der Symphoniker sowie in ihre bewegte Geschichte. Am Pult standen und stehen die berühmtesten Dirigenten ihrer Zeit:
Furtwängler, Krauss, Karajan, Sawallisch, Giulini, Prêtre, Frühbeck de Burgos, Nagano und Fedosejev.

Bis in den Fernen Osten reicht die Popularität der Symphoniker. Die Dokumentation zeigt das Orchester bei einem Konzert in Neu-Delhi -dem ersten Auftritt eines europäischen Symphonieorchesters dort seit 1957 -, in Tokio und an sechs weiteren Spielorten vor dem Wien-verliebten japanischen Publikum, das die österreichischen Gäste bejubelte, sowie in Kuala Lumpur. Außerdem sind die Symphoniker in einer ihrer seltensten Funktionen zu sehen: als Opernorchester bei den Bregenzer Festspielen - bei Verdis "Maskenball" und bei Rimski-Korsakows "Goldenem Hahn".

Unter anderem nehmen zwei prominente ehemalige Symphoniker in Interviews zu dem Orchester Stellung: der Komponist Kurt Schwertsik, ehemaliger Hornist bei den Symphonikern, und Nikolaus Harnoncourt, der hier als Cellist seine Karriere begonnen hat und mit den Symphonikern Anton Bruckners 9. Symphonie probt, die seinerzeit von den Wiener Symphonikern uraufgeführt worden ist.

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