SACHSENRING VERKAUFT ANTEILE AN ZMD AG ots Ad hoc-Service: Sachsenring Automobil. <DE0007162208>

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BETREFF:SACHSENRING VERKAUFT
ANTEILE AN ZMD AG, DRESDEN DATUM:21.12.2000 14:49 AUTOR:DER VORSTAND SACHSENRING REDUZIERT BETEILIGUNG AN DER ZMD AG * Sachsenring wieder reiner Systempartner der Automobilhersteller * Geschäftsbereich "Electronics" künftig selbständig * Sachsenring erhält Verkaufserlös von 91,9 Mio. Euro *

Westdeutsche-Genossenschafts-Beteiligungsgesellschaft mbH (WGB) erhöhen Engagement bei ZMD AG * Sachsenring beteiligt ZMD-Management mit 13,4% an der ZMD AG Die Sachsenring Automobiltechnik AG, Zwickau, reduziert mit Wirkung zum 01.01.2000 die Beteiligung an der Halbleitertochter Zentrum Mikroelektronik Dresden AG (ZMD AG), indem sie ihre Anteile an die Global ASIC GmbH, Dresden verkauft. Damit erfolgt zugleich eine Trennung der Geschäftsbereiche "Electronics" und "Automotive" und somit die vorerst abschließende Maßnahme in der Bereinigung des Produktportfolios zur Konzentration der Sachsenring Automobiltechnik AG auf den Ausbau des Unternehmens zum Systempartner der Automobilhersteller.

Unter der Global ASIC GmbH verbindet sich eine Investorengemeinschaft unter der Führung der Westdeutschen-Genossenschafts-Beteiligungs GmbH, die sich den strategischen Ausbau des Beteiligungsportfolios im Bereich Mixed Signal Solutions zum Ziel gesetzt hat. Sachsenring hält weiterhin mittelbar und unmittelbar eine reine Finanzbeteiligung an der ZMD AG von aktuell rd. 38%. Für den Verkauf ihrer Anteile an ZMD erhält Sachsenring einen Kaufpreis von 91,9 Mio. Euro, dies entspricht 160% der aktuellen Börsenkapitalisierung der Sachsenring Automobiltechnik AG am Neuen Markt.

Sachsenring hatte Ende 1998 100% der Geschäftsanteile an ZMD vom Freistaat Sachsen erworben und seither das Unternehmen auf dem Halbleitermarkt neu aufgestellt. Dabei stand die Konzentration auf Mixed Signal Solutions im Vordergrund der Produkt- und Marktstrategie. Mit der Erholung des Halbleitermarktes Mitte 1999 konnte Sachsenring eine erhebliche Wertsteigerung seiner Beteiligung an der ZMD GmbH, die im 4. Quartal 2000 zu einer Aktiengesellschaft umgewandelt wurde, erzielen.

"Die Trennung von der Mehrheitsbeteiligung an ZMD AG erfolgt zum richtigen Zeitpunkt, denn das Unternehmen verfügt über Wachstumspotenziale, die gleichzeitig eine hohe Investitionskraft voraussetzen. Sachsenring muss seine Chancen auf dem Automotive-Sektor nutzen und daher ist die Teilrealisierung der aktuellen Unternehmensbewertung der ZMD eine Stärkung unserer Wachstumsoffensive", so der Vorstandsvorsitzende der SAG, Ulf Rittinghaus. "Dies schließt jedoch nicht aus, dass wir auch künftig von der Kompetenz der ZMD auf dem Sektor der Fahrzeugelektronik profitieren werden." Mit dem Verkauf der Anteilsmehrheit an die Global ASIC GmbH erfolgt zum 31.12.2000 zugleich eine Entkonsolidierung der ZMD AG im Sachsenring Konzern. Dem Kaufpreis werden zum Jahresende hohe außerordentliche Aufwendungen entgegengestellt. Das für das Jahr 2000 prognostizierte Planergebnis im Konzern kann damit nicht erreicht werden. Die Westdeutsche-Genossenschaft-Beteiligungsgesellschaft mbH erhöht gleichzeitig ihr Engagement bei der ZMD AG auf mittelbar rd. 23%. Die Mitarbeiter und Führungskräfte der ZMD sind künftig über die Global ASIC GmbH mit rd. 13,4% an der ZMD AG beteiligt und profitieren damit am anhaltend stabilen Wachstum ihrer Gesellschaft.

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