"profil": Wurde Kurde vor Selbstverbrennung unter Druck gesetzt?

Netin Alavi erhebt in Abschiedsbrief schwere Vorwürfe gegen die Wiener Polizei

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Samstag erscheinenden Ausgabe berichtet, erhebt jener Kurde, der sich am 15. Dezember bei einer Demonstration am Wiener Stephansplatz mit Benzin übergossen und angezündet hat, in einem Abschiedsbrief schwere Vorwürfe gegen die Polizei. Der 36jährigen Netin Alavi, der weiterhin in Lebensgefahr schwebt, schildert in seinem Brief, dass er seit etwa zwei Jahren von mehreren Wiener Polizisten (die Namen sind "profil" bekannt) massiv unter Druck gesetzt worden sei, als Polizei-Spitzel zu arbeiten und Informationen über kriminellen Aktivitäten in Wien lebender Türken zu liefern.

Die Schwester des Mannes berichtet gegenüber "profil", Netin Alavi habe zuletzt in Angst gelebt und habe wiederholt davon gesprochen, sich in "Lebensgefahr" zu befinden.

Die Wiener Kriminalpolizei dementiert jegliche Kenntnis von den angeblichen Bemühungen, Alavi als V-Mann zu gewinnen.

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