Verzetnitsch begrüßt Rücknahme der Gebühren für Kassenambulatorien

Nun auch Ambulanzgebühren für Spitäler überdenken

Wien (ÖGB). Die von Sozialminister Herbert Haupt heute angekündigte Rücknahme der Ambulanzgebühren für Kassenambulatorien bezeichnete ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch als Schritt in die richtige Richtung. Gleichzeitig hielt Verzetnitsch an seiner Forderung fest, die zweimonatige Verschiebung der Ambulanzgebühren für Spitalsambulatorien auf 1. März 2001 als "Nachdenkphase" zu nützen, um auch von dieser Maßnahme Abstand zu nehmen.++++

Der ÖGB-Präsident begrüßte, dass die Ambulanzgebühren für Kassenambulatorien durch die Bundesregierung zurückgenommen wurden, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass es nicht flächendeckend Kassenambulatorien gibt. Daher, so Verzetnitsch weiter, gelte nach wie vor die ÖGB-Forderung, die bereits festgelegte Verschiebung der Einführung von Ambulanzgebühren in den Spitälern dafür zu nützen, um auch diese Gebühren neu zu überdenken. (ew)

ÖGB, 21. Dezember 2000
Nr. 1101

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