Kopietz: Wiener FPÖ liegt in den letzten Zügen

Wien (SPW) "Das heutige Urteil mit den Bestätigungen der acht Suspendierungen zeigt eines: Der österreichische Rechtsstaat ist stark genug, um die täglichen Beschimpfungen und Einschüchterungsversuche durch freiheitliche Funktionäre unbeschadet zu überstehen", kommentierte der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, LAbg. Harry Kopietz, am Donnerstag die neuesten Entwicklungen im Spitzelskandal. Dies sei einmal mehr der traurige Beweis, dass all die Befürchtungen über den Aufbau eines "freiheitlichen Spitzelstaates im Staate" keine ‘Erfindung kranker Journalistengehirne‘ seien. Wenn Stadtrat Herzog nun vom ‘Zusammenbrechen der Causa‘ rede, dann könne dieser mit der ominösen ‘Causa‘ nur die FPÖ selbst meinen.****

Gerade der heutige Tag zeige für Kopietz aber vor allem eines:
"Die Wiener FPÖ muss wirklich am Ende sein: Denn zuerst entzieht der Altparteiobmann dem aktuellen Spitzenkandidaten via Fernschreiber das Vertrauen, und nun werden noch die Suspendierungen von in den Spitzelskandal verwickelten FPÖ-Funktionäre bestätigt. Nicht dass ich um diesen politischen Mitbewerber trauern würde: Aber wenn das so weiter geht, muss man sich ja Sorgen machen, ob es die Mannen rund um Kabas überhaupt noch bis zur Wahl im kommenden Jahr schaffen."

Nur lachen könne Kopietz auch über die eigene Bezeichnung der FPÖ als ‘soziales Gewissen‘ in Österreich: "Denn wenn die FPÖ das soziale Gewissen ist, dann weiß ich endlich, warum man soviel vom schlechten Gewissen spricht." (Schluss) sl

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