SP-Ludwig: Arbeitsmarkt minus Frauen gleich Vollbeschäftigung?

Martina Ludwig kritisiert Vorgehen der Regierung um Karenzgeld

Wien (SPW) "Arbeitsmarkt minus Frauen ist gleich Vollbeschäftigung? Diese Rechnung der derzeitigen Regierung darf nicht aufgehen!" zeigte sich LAbg. Martina Ludwig, Frauensprecherin der SPÖ Wien, am Donnerstag empört über das Vorgehen der derzeitigen Regierung in Sachen Karenzgeld.****

Der Ansicht von ÖAAB-Obmann Werner Fasslabend, das Kinderbetreuungsgeld sei ein "Meilenstein der Sozialpolitik" konnte sich Ludwig nicht anschließen: "Im Bereich Sozialpolitik sieht es aus wie auf einem Friedhof - alle paar Wochen trägt die derzeitige Regierung eine soziale Errungenschaft zu Grabe. Die Einführung des Kinderbetreuungsgeldes ist kein Meilen - sondern ein Grabstein." Sie begründete dies folgendermaßen: "Den Frauen den Weg auf den Arbeitsmarkt zu ebnen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, waren Verdienste der Sozialdemokratie. Durch das Kinderbetreuungsgeld vergrößert die derzeitige Regierung den Druck auf Frauen jetzt wieder, zu Hause zu bleiben." Auch klare Aussagen zum Rückkehrrecht an den Arbeitsplatz und zur Versicherungssituation von Müttern suche sie vergeblich im "Anti-Frauenprogramm" der derzeitigen Regierung.

"Für uns von den SPÖ Frauen muss Frauenpolitik die Chancen von Frauen fördern. Das bedeutet vor allem aktive Arbeitsmarktpolitik und ausreichend Kinderbetreuungsplätze. Frauen müssen die Chance haben, ihr eigenes Geld zu verdienen", so Martina Ludwig abschließend. (Schluss) fk

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53 427-235

Pressedienst der SPÖ-Wien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW/DSW