Prammer zu Regierungslinie: Chaos bei Kindergeld!

SPÖ-Frauen fordern Klarstellung der Regierung zur Forderung nach drei Jahren Karenz

Wien (SK) "Bei dieser Regierung weiß die eine Hand nicht, was die andere vor hat", nahm SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer die entgegengesetzten Aussagen von ÖVP- und FPÖ-Vertretern in Bezug auf das Kindergeld zur Kenntnis und monierte: "So kann man keine seriöse Politik machen!" Die SPÖ-Frauen fordern die Regierungsparteien auf, "die Pläne ihrer ohnedies wenig zielführenden Forderungen, die den Frauen das Leben erschweren, statt erleichtern, klar auf den Tisch zu legen."

Der Anlass: Lehnte ÖVP-Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat noch diese Woche in einem TiV-Interview drei Jahre Karenz mit dem Hinweis auf das Koalitionsabkommen entschieden ab, erklärten LH Haider und FPÖ-Klubobmann Westenthaler heute in einer Pressekonferenz das dreijährige Karenzgeld als fixes Regierungsvorhaben für das Jahr 2001. "Die Menschen haben ein Recht zu erfahren, was auf sie zu kommt", erklärte Prammer und kritisierte abschließend: "Das, was hier geboten wird lässt sich nur mit den Worten Chaos und Verunsicherungspolitik auf einen Nenner bringen." (Schluss) se/mm

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