AK-Aktion zeigt: Breite Front gegen Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern

Linz (AKO) "Diese breite Ablehnungsfront beweist, dass die von der jetzigen Regierung vorgesehene Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung von kinderlosen Ehe- und Lebenspartnern ungerecht ist", kommentiert AK-Präsident Hubert Wipplinger das große Echo auf eine Postkartenaktion der oberösterreichischen Arbeiterkammer.

Mehr als 5000 Frauen im Alter von über 45 Jahren unterstützten die Forderung der Arbeiterkammer nach Beibehaltung der kostenlosen Mitversicherung für Ehe- und Lebenspartner, solange es keine eigenständige Krankenversicherung gibt. Die Regierung streicht bekanntlich den Versicherungsschutz mit 1. Jänner 2001 für kinderlose Ehepartner und Lebensgefährten.

Von dieser unsozialen und nicht durchdachten Maßnahme sind österreichweit fast 100.000 Personen, fast ausschließlich Frauen und die Hälfte davon jünger als 50 Jahre, betroffen. Es sind keineswegs überwiegend die Reichen, die dadurch zum Handkuss kommen.

So trifft es beispielsweise Frauen, die arbeitslos werden. Wenn der Mann oder Lebensgefährte entsprechend verdient, haben diese auch keinen Anspruch auf Notstandshilfe. Sie stehen dann nicht nur plötzlich ohne eigenes Einkommen da, sondern sind auch bei ihrem Partner nicht mitversichert. Ein Arbeiter, der 20.000 Schilling brutto im Monat verdient, muss für die Versicherung seiner Ehefrau 680 Schilling pro Monat bezahlen.

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