Muzik: LKW-Kontrollen decken wieder gravierende Sicherheitsmängel auf

Von 20 Schwerfahrzeugen blieben insgesamt nur zwei ohne Beanstandung

St. Pölten, (SPI) - "Die Situation rund um die Verkehrstüchtigkeit der Schwerfahrzeuge hat sich noch immer nicht verbessert. Bei einer Schwerpunktkontrolle an LKW-Zügen hat die Schwechater Polizei gravierende Sicherheitsmängel aufgedeckt. Alles in allem wurden 20 LKW, wobei vier davon Gefahrenguttransporte waren, überprüft. Das Ergebnis war erschreckend: Acht LKW-Züge hatten schwerwiegende und weitere sieben Fahrzeuge leichte Mängel. Von allen 20 Schwerfahrzeugen blieben nur zwei ohne Beanstandung und drei LKW-Züge mussten wegen Gefahr in Verzug sogar aus dem Verkehr gezogen werden. Schon vor der Ostöffnung zählte unser Land zu den begehrtesten Transitländern Europas. Seit dem Wegfall des "Eisernen Vorhang" hat sich der Verkehrsstrom aus den vormaligen Ostblockstaaten noch um einiges gesteigert. Diesem Verkehrszuwachs muss bei den Sicherheitskontrollen Rechnung getragen werden, indem die Intensität solcher Spezialkontrollen für Schwerfahrzeuge in Zukunft stark angehoben wird", fordert der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Hans Muzik.*****

Durch das rasante Ansteigen des Verkehrsaufkommens erhöht sich das Unfallsrisiko extrem. Dabei bedeuten Schwerfahrzeuge - überhaupt wenn sie trotzt technischer Mängel unterwegs sind - ein enormes Gefahrenpotential. Diese Situation wird noch um ein Vielfaches dadurch verschärft, dass LKW-Fahrer oft viele Stunden hinter dem Lenkrad sitzen, um Termingeschäfte einhalten zu können. Von gesetzlich vorgeschriebenen Ruhephasen wollen die Frächter oft nichts wissen und setzen ihre Fahrer unter Druck. Häufig reicht schon eine dieser Komponenten aus und ein tragischer Verkehrsunfall ist vorprogrammiert. "Diese Gefahren auf unseren Strassen kann man nur dann besser in den Griff bekommen, wenn die Exekutive noch mehr Kontrollen wie bisher durchführt. Seitens des Landes NÖ stellt man einen speziell dafür geeigneten LKW-Prüfzug zur Verfügung, der sich hinsichtlich der Sicherheitskontrollen bei Schwerfahrzeugen sehr gut bewährt. Die Bereitstellung eines zweiten wäre daher schon notwendig. Außerdem darf Innenminister Strasser die Kontrollen der Exekutive durch seine rigorosen Kürzungen nicht noch mehr minimieren, denn eine Ausweitung der Kontrollen und nicht eine Rücknahme dieser muss im Sinne der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger das Ziel sein", betont der SPNÖ-Verkehrssprecher Muzik.
(Schluss)

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