Pressestimmen/Vorausmeldung/Politik/Gesundheit

Klagenfurt (OTS) - Neue "Kärntner Tageszeitung" Kommentar: Märchenstunde für die Großen=

Utl.: Ausgabe vom 21. Dez. 2000=

Nicht die Kinder bloß speist man mit Märchen ab",
lässt Lessing Nathan den Weisen sagen. Kärntens FP-Klubobmann Martin Strutz scheint an diesem Spruch Gefallen zu finden. Wie sonst könnte man sich zunächst die aus heiterem Himmel erfolgten Attacken des "blauen" Politikers an Primarius Freimüller erklären, dem der FP-Volksvertreter Säumigkeit und Untätigkeit im Fachbeirat für die medizinische Qualitätskontrolle vorwirft. Strutz unterstellt dem bekannten Arzt gleich in einem Aufwaschen "rote Freunderlwirtschaft" und kontraproduktive Planungen.
An dem Lessing-Zitat dürfte sich auch VP-Gesundheitssprecher Sablatnig orientieren, ohne den großen Dichter vermutlich je gelesen zu haben. Der "schwarze" Politiker ortet plötzlich einen Reformstau im Kärntner Gesundheitswesen. Der Hintergrund liegt aber in der Personalpolitik der "besonders Fleißigen und Anständigen". In den letzten Monaten wurden bekanntlich etliche kompetente Leiter eiskalt abserviert. Keinesfalls grundlos. Als Nachfolger hat man nämlich FP-Günstlinge auserkoren. Und für Freimüller soll Ex-LIF-Mann Köck in den "Spitals-Ring" steigen.
Wer allerdings den Leistungsangebotsplan durchforstet, stößt auf Meilensteine des Gesundheitswesens und Vorzeigeprojekte. Dass es Strutz und Co. um Macht und Parteipolitik geht, zeigt ein Dringlichkeitsantrag im Landtag für eine Neustrukturierung der Leistungsangebotsentwicklung. Man will SP-Gesundheitsreferent Ambrozy das Ressort entziehen, falls dieser nicht spurt. Der denkt nicht daran, wohl aber an die Kärntner Patienten.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Chefredaktion
Tel.: 0463/5866-502
E-Mail: ktzredaktion@apanet.atKärntner Tageszeitung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KTI/KTI