AKS lehnt Einführung von 'Erziehungsvereinbarung' ab

Prausmüller: Gehrer soll sich dieses Weihnachtsgeschenk sparen

Wien (SK) "Die Bilanz dieses Herbstes für die Bildungspolitik ist traurig genug. Dass Gehrer jetzt noch die Ausweitung von Erziehungsmitteln auftischt, unterstreicht noch einmal ihr befremdendes Verhältnis zu SchülerInnenrechten. Realistisch betrachtet bereiten die geplanten 'Erziehungsvereinbarungen' den Boden für weitere Willkürakte gegen SchülerInnen auf", übte Oliver Prausmüller, Bundesvorsitzender der AKS, Kritik an den in Rahmen der heutigen Pressekonferenz angekündigten Vorhaben Bildungsministerin Gehrers. ****

Eine Kombination von 'management by chaos' und 'law&order´ vor Ort gehe eindeutig zu Lasten der SchülerInnen. Wenn Gehrer die Machtverteilung innerhalb der Schulpartnerschaft und informelle Willkürräume an vielen Schulen nur annähernd kenne, muss sie sich die Frage stellen, ob ihr Vorhaben zur Verbesserung der Situation von SchülerInnen nur annähernd beiträgt, so der SchülerInnenvertreter weiters.

"Den Begriff 'neue Schulkultur' aus Gehrers Munde zu vernehmen, lässt kein Register des schlechtes Humors aus. Wiederholtes Lügen in der Frage der Studiengebühren und willkürliche Sanktionen gegen demonstrierende SchülerInnen machen Gehrer absolut unglaubwürdig", kritisierte Prausmüller.

"Der Entschließungsantrag zu den sogenannten 'Erziehungsvereinbarungen' ist letzte Woche von den blau-schwarzen Nationalratsabgeordneten abgesegnet worden. Eine Einbindung von SchülervertreterInnen in das Vorgehen zu der äußerst sensiblen Frage der Erziehungsmittel hat es nicht gegeben. SchülerInnen müssen explizit von rechtlicher Seite her vor Willkürakten geschützt sein", schloss Prausmüller. (Schluss) ns/mm

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