SP-Ludwig: Keine Toleranz für Gewalt

Wien (SPW) "Der Kampf gegen Gewalt an Frauen und Kinder muss auf verschiedenen Ebenen erfolgen: Wir müssen die Eigenständigkeit der Frauen sichern, wir müssen gesetzliche Grundlagen gegen Gewalt schaffen und wir müssen für ein dichtes Netz an Hilfseinrichtungen für von Gewalt betroffene und bedrohte Frauen und Kinder sorgen", unterstrich die Frauensprecherin der SPÖ Wien, LAbg. Martina Ludwig, am Mittwoch anlässlich der Präsentation der "10.000 Hände gegen Gewalt" vor dem Parlament. Die Wiener SPÖ Frauen hatten im Rahmen ihrer Aktion "Stopp! Keine Gewalt" in ganz Wien Handabdrucke gegen Gewalt an Frauen und Kinder gesammelt. Am Mittwoch wurde das 200 Meter lange Transparent mit rund 10.000 Handabdrucken von über 100 AktivistInnen entrollt. ****

Für Ludwig hat Wien innerhalb von Österreich eine Vorreiterrolle inne, was die Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen und Kinder betrifft: " Das Netz an Frauen-Hilfseinrichtungen wird weiter ausgebaut, und die Subventionen für Fraueneinrichtungen werden erhöht." So entstehe gerade das vierte Frauenhaus ein weiteres Frauenhaus werde renoviert. Mit ihrer Aktion "Stopp! Keine Gewalt" wollten die Wiener SPÖ-Frauen einerseits dazu beitragen, dass Gewalt gegen Frauen und Kinder nicht mehr toleriert wird und andererseits dafür sorgen, dass durch konkrete Maßnahmen die Situation für Frauen und Kinder, die von Gewalt betroffen oder bedroht sind, verbessert wird. "Daher", so Ludwig abschließend, "fordern die Wiener SPÖ-Frauen unter anderem einen Rechtsanspruch des Opfers auf Betreuung nach einer Gewalttat, die Einrichtung eines Traumazentrums für Opfer von Gewalttaten, ein verpflichtendes Tätergespräch und ein Verbot von Waffen in Privathaushalten." (Schluss) gd

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