Weihnachtsgeschäft 2000 - bestes Umsatzergebnis seit 1992 für den Handel

Der Handel setzte im Dezember 19,7 Mrd. um - Bundessektionsobmann Lemler: "Weihnachtsbaum für den Handel heuer ordentlich geschmückt"

Wien (PWK1105) - "Der Tourismus freut sich seit einigen Tagen über Schnee und winterliche Temperaturen. Aber auch für den Handel gibt es heuer sonnige, weiße Weihnachten. Der Weihnachtsbaum für die Handelsbetriebe ist heuer wieder geschmückt - nicht zu üppig, aber sehr ordentlich. Alles in allem läuft das Weihnachtsgeschäft und die Umsatzentwicklung im heurigen Jahr - bisher plus 2 bis 3 Prozent -sehr gut", freut sich Erich Lemler, Obmann der Bundessektion Handel in der Wirtschaftskammer Österreich über das beste Umsatzergebnis des Handels im Weihnachtsgeschäft seit 1992.

Bei einem Pressegespräch mit Syndikus Hadmar Repa und Peter Voithofer vom Institut für Gewerbe- und Handelsforschung sagte Lemler: "Das Volumen des Weihnachtsgeschäfts im Dezember wird voraussichtlich 19,7 Milliarden Schilling erreichen. Ohne die Ergebnisse der letzten Adventtage und ohne den vierten Adventsamstag beträgt der bisherige Zuwachs plus 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei ist eine überdurchschnittliche Zuwachsrate mit 6 Prozent in Westösterreich feststellbar. Die Steigerungsrate in den östlichen Bundesländern liegt bei rund 4 Prozent. Da der vierte Adventsamstag beim Verkaufsergebnis vermutlich schwächer ausfallen wird als das bisherige Weihnachtsgeschäft, ist mit einer Gesamtsteigerung für das gesamte Weihnachtsgeschäft von rund 3 Prozent zu rechnen." Zu den 19,7 Mrd. Weihnachtsumsätzen im Dezember kommt noch ein zusätzlicher weihnachtsrelevanter Novemberumsatz von rund 3,3 Mrd. S hinzu.

Peter Voithofer erläuterte, dass im Durchschnitt pro Kopf der Bevölkerung heuer 2900 Schilling für Weihnachtsgeschenke ausgegeben werden. Die "Gewinner" im Weihnachtsgeschäft sind heuer eindeutig die Einkaufszentren, die überdurchschnittliche Steigerungsraten von + 7 Prozent erzielen.

Die bisherigen guten Umsatzzahlen sind sicher auch darauf zurückzuführen, dass der Heilige Abend heuer auf einen Sonntag fällt, und die bisherigen Einkäufe schon relativ früh getätigt wurden. Voithofer : "Neben den Einkaufssamstagen - wobei der dritte der stärkste von der Umsatzentwicklung her war - wird auch der 8. Dezember von den Kunden voll angenommen, er hat sich zu einem Quasi-Einkaufssamstag entwickelt. 70 Prozent aller Einzelhandelsgeschäfte nutzten diesen Tag und öffneten ihre Pforten. Jene Branchen, die traditionell für das Weihnachtsgeschäft große Bedeutung haben, wie der Uhren-, Schmuck- oder Spielwarenhandel hatten häufiger offen als solche Branchen, die vom Weihnachtsgeschäft nicht so stark betroffen sind."

Der Elektrohandel, Uhrenhandel und Schmuckhandel, aber auch der Handel mit Drogerie- und Parfümeriewaren, gehören zu jenen Branchen, die vom Weihnachtsgeschäft ganz besonders profitieren. Die letzte Woche der Adventzeit ist wie jedes Jahr für die Entwicklung des Weihnachtsgeschäfts im Lebensmitteleinzelhandel ausschlaggebend. (RH)

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