Brauner präsentiert "10.000 Hände gegen Gewalt"

Wiener SPÖ-Frauen setzen Initiative gegen Gewalt an Frauen und Kindern fort

Wien (SPW) "Gewalt gegen Frauen und Kinder ist kein privates Problem, sondern ein gesellschaftliches. Aufgabe der Politik ist es, gegen diese Gewalt anzukämpfen. Ich bin daher sehr froh, dass die Initiative der Wiener SPÖ-Frauen 'Stopp! Keine Gewalt' von so vielen Menschen unterstützt wird", erklärte die Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen, Stadträtin Renate Brauner am Mittwoch anlässlich der Präsentation der "10.000 Hände gegen Gewalt". Die Wiener SPÖ-Frauen haben im Rahmen ihrer Anti-Gewalt-Initiative in ganz Wien Handabdrucke gegen Gewalt gesammelt. Das Ergebnis, rund 10.000 Handabdrucke samt Unterschriften auf einem 200 Meter langen Transparent, wurde am Mittwoch vor dem Parlament entrollt und von über 100 Menschen hochgehalten. ***

Im Mai starteten die Wiener SPÖ-Frauen ihre Initiative "Stopp! Keine Gewalt" gegen Gewalt an Frauen und Kindern. Zu den wichtigsten Forderungen zählen dabei ein Rechtsanspruch des Opfers auf Betreuung nach einer Gewalttat, die Einrichtung eines Traumazentrums für Opfer von Gewalttaten, ein verpflichtendes Tätergespräch, ein Verbot von Waffen in Privathaushalten und "Famcops" für Wien. "Wir haben mit unserer Initiative schon Einiges erreicht. Unser Ziel ist es, alle unsere Forderungen durchzusetzen - im Interesse der Frauen und Kinder", so Brauner. Die bisherigen Erfolge: Bereits im Herbst hat einspezielles Ausbildungsprogramm für Gesundheitsberufe begonnen. Der frühere Gesundheitsstadtrat Sepp Rieder hat sich bereits grundsätzlich positiv zur Einrichtung einer Traumastation in Wien geäußert. In einer parlamentarischen Enquete wurde Mitte Dezember der SPÖ-Entwurf für ein Opferschutzgesetz diskutiert. Dieser Entwurf soll im Frühjahr 2001 im Parlament eingebracht werden. (Schluss) gd

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