LIF: Aktuelle Umgestaltung der 2er-Linie zum Bau des Radweges nutzen

Bolena fordert Görg auf, mehrheitlichen Beschluss zu akzeptieren

Wien (OTS) - Anlässlich einer Pressekonferenz forderten die BezirksvertreterInnen des 7. und des 8. Bezirkes heute einhellig die Umsetzung ihres Kompromissentwurfes zur Neugestaltung der 2er-Linie. Dieser hatte neben einem Grünstreifen und zwei Fahrspuren auch einen Radweg vorgesehen. Laut letztem Informationsstand will sich ÖVP-Stadtrat Görg über diesen Beschluss hinwegsetzen und keinen Radweg bauen lassen.

Als ein Argument für die Ablehnung des Radweges führt Stadtrat Görg die zu hohen Kosten an, die der Bau des Radwegs verursachen würde. "Obwohl es eine Schätzung der Bezirke gibt, die für den Radweg Kosten in der Höhe von rund 8 Millionen Schilling angibt, behauptet Görg, die Radwegvariante würde rund 45 Millionen Schilling kosten. Höchst aufklärungsbedürftig ist, wie er zu dieser Zahl gekommen ist", so die Wiener LIF-Chefin Alexandra Bolena.

Herr Görg sei aufgefordert, endlich alle Fakten auf den Tisch zu legen und klar Stellung zu beziehen. "Dann würde auch klar werden, wie ernst es dem Vizebürgermeister tatsächlich mit der von der ÖVP stets gepriesenen Dezentralisierung und Bezirksautonomie wirklich ist", so der liberale Josefstädter Klubobmann Oliver Gruber-Lavin.

Bolena betonte, dass im Zuge des aufwendigen Umbaus der 2er-Linie die Chance genutzt werden sollte, auch gleich den Radweg zu errichten. "Sonst haben wir hier in einigen Jahren das gleiche Problem wie in der Mariahilferstraße, wo man jetzt draufkommt, dass man gerne einen Radweg hätte. Ein Umbau im Nachhinein ist immer aufwendiger und um vieles teurer als wenn der Radweg gleich miterrichtet wird", so Bolena abschließend.

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