Bisher erfolgreichstes Geschäftsjahr für Siemens Österreich Ergebnis der Siemens Gruppe steigt um 25,2 Prozent Siemens wird zu einem Netzwerk

Wien (OTS) - Siemens Österreich hat ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr abgeschlossen: 1999/2000 erhöhte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Siemens Gruppe Österreich gegenüber dem Vorjahr um 25,2 Prozent auf 439,2 Mio. EUR (6,043 Mrd. ATS). "Siemens Österreich hat sich durch Neugründungen und Beteiligungen völlig neu positioniert und wird immer mehr zu einem flexiblen Netzwerk. Durch unsere Innovationskraft und Geschwindigkeit kombiniert mit der soliden Basis unserer Kernkompetenzen vereinen wir die Qualitäten von alter und neuer Wirtschaft auf eine einzigartige Weise", erläutert DI Albert Hochleitner, Generaldirektor der Siemens AG Österreich. Motoren des Erfolges waren für Siemens Österreich im vergangenen Jahr vor allem die Kommunikationstechnologien, der Energiebereich sowie die Gebäude- und Verkehrstechnik.

Die Siemens Gruppe Österreich, das sind die Siemens AG Österreich sowie ihre Tochter- und Beteiligungsgesellschaften, erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 3,566 Mrd. EUR (49,063 Mrd. ATS). Trotz der Ausgliederung von EPCOS und EH-Schrack stellt dies lediglich einen Rückgang von 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr dar. Der Auftragseingang belief sich auf 4,311 Mrd. EUR (59,314 Mrd. ATS); das entspricht einem Anstieg um 2,2 Prozent. Die Exporte der Siemens Gruppe Österreich beliefen sich im Geschäftsjahr 1999/2000 auf 1,437 Mrd. EUR (19,774 Mrd. ATS). Insgesamt sind in der Siemens Gruppe Österreich 17.667 MitarbeiterInnen beschäftigt.

Siemens AG Österreich

Der Umsatz der Siemens AG Österreich erhöhte sich 1999/2000 im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent auf 2,273 Mrd. EUR (31,277 Mrd. ATS), der Auftragseingang stieg um 6,6 Prozent auf 2,952 Mrd. EUR (40,62 Mrd. ATS). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit steigerte sich um 54,9 Mio. EUR (755,4 Mio. ATS) auf 340,5 Mio. EUR (4,685 Mrd. ATS). Damit verbesserte sich das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um knapp 20 Prozent. Verantwortlich dafür zeichnete eine erneute Verbesserung des Ergebnisses aus der operativen Geschäftstätigkeit.

Exportanteil mehr als ein Drittel des Gesamtumsatzes

Der Exportumsatz der Siemens AG Österreich lag mit 846,3 Mio. EUR (11,645 Mrd. ATS) um 18,7 Prozent über den vergleichbaren Zahlen des Vorjahres. Der prozentuelle Anteil der Exporte am Gesamtumsatz betrug damit 37,2 Prozent. Der Netto-Mitarbeiterstand (ohne Präsenzdiener, Karenzurlauber und Lehrlinge) betrug 9.080. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Verringerung um 8,5 Prozent, die vor allem auf Ausgliederungen zurückzuführen ist. Der Personalaufwand reduzierte sich um 2,6 Prozent auf 700 Mio. EUR (9,632 Mrd. ATS) und belief sich auf 30,8 Prozent des Umsatzes.

Weiterhin positiver Trend für Forschung und Entwicklung

Der Aufwand für Forschung und Entwicklung wurde um 11,1 Prozent auf 463,7 Mio. EUR (6,38 Mrd. ATS) gesteigert. Die positive Situation des Entwicklungsbereiches wird vor allem durch die außerordentlich hohe Nachfrage auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie getragen. Weiterhin fortgesetzt hat sich auch der positive Geschäftstrend der von Siemens Österreich direkt betreuten Regionalgesellschaften in der Slowakei, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina und seit 1.10.1999 auch in der Bundesrepublik Jugoslawien: Insgesamt konnte in diesen Ländern mit 1.174 Beschäftigten bereits ein Auftragseingang von 345,2 Mio. EUR (4,75 Mrd. ATS) und ein Umsatz von 432,6 Mio. EUR (5,953 Mrd. ATS) realisiert werden.

Basis: 1 EUR = 13,7603 ATS

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