Land Vorarlberg beschließt neue Strukturen für die LKH Bild

LH Sausgruber: "Maastricht-Effekt soll Effizienz steigern"

Bregenz (VLK) - Die Vorarlberger Landesregierung hat im
September dieses Jahres beschlossen, dass die
Landeskrankenhäuser per 1. Jänner 2001 von der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft mbH als Rechtsträger im
eigenen Namen und auf eigene Rechnung betrieben werden. Im Pressefoyer nach der Regierungssitzung gaben Landeshauptmann
Herbert Sausgruber und Gesundheits-Landesrat Hans-Peter
Bischof heute, Dienstag, Details bekannt. Dem künftigen Aufsichtsrat werden auch Arbeitnehmervertreter angehören, ein Beirat zur Wahrung der Landes-Interessen wird eingerichtet,
für das Personal sowie für die Patienten wird sich nichts
ändern. ****

Mit der Übertragung der Rechtsträgerschaft von den Landeskrankenanstalten auf die Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft mbH gelingt es dem Land auch, so Landeshauptmann Sausgruber, "den so genannten
'Maastrichtsaldo' zu verbessern." Begrüßt wird diese Landes-Initiative auch vom Landes-Rechnungshof, weil dadurch die erforderlichen Freiräume im Budget- und Personalbereich
geschaffen und organisatorische Begleitmaßnahmen gesetzt
werden können, betonte Sausgruber.

Der Aufsichtsrat wird sich wie folgt zusammensetzen:

-Landesrat Hans-Peter Bischof (Aufsichtsratsvorsitzender), -Landesstatthalter Hubert Gorbach (Stellvertreter),
-Lic.rer.publ. Hans Leuenberger,
-Univ.-Prof. Norbert Mutz,
-StR Werner Karg,
-Alt-Bürgermeister Heinz Bilz,
-Rechtsanwalt Adolf Concin,
-Hans-Jürgen Fritsche
-sowie vier vom Betriebsrat entsandte Arbeitnehmervertreter.

Landeshauptmann Sausgruber und Landesrat Bischof betonten übereinstimmend, dass durch die neuen Strukturen ein
wichtiger Schritt in die erfolgreiche Zukunft der
Vorarlberger Landeskrankenanstalten gesetzt wurde: "Das
Vorarlberger Gesundheitswesen wird sich auch in den nächsten
Jahren auf höchstem Niveau bewegen und beste medizinische Versorgung für alle Bürger gewährleisten."
(ug/dig,nvl)

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