Junge Wirtschaft sendet der Regierung einen Weihnachtswunschzettel

Vorrangiger Wunsch der Jungunternehmer ist Senkung der Steuer- und Abgabenquote, danach folgen Bürokratieabbau und Pensionsreform

Wien(PWK1101) Einen Jungunternehmer-Wunschzettel übermittelte heute die Junge Wirtschaft Österreich der Bundesregierung. Der Wunschzettel beinhaltet die Ergebnisse einer Internet-Umfrage der Jungen Wirtschaft unter ihren Mitgliedern, bei der die Jungunternehmer die Möglichkeit hatten, ihre Wünsche und Forderungen an die Bundesregierung zu priorisieren.

"Wir waren das ganze Jahr über erfolgreich. Wir gründen immer mehr Unternehmen, beschäftigen immer mehr Mitarbeiter und zahlen immer mehr Steuern. Deshalb haben wir gar kein schlechtes Gewissen, dass wir uns von der Bundesregierung etwas wünschen", begründen JW-Bundesvorsitzender Stefan Umdasch und JW-Bundesgeschäftsführer Alfons Helmel im Weihnachts-Wunschzettel an die Bundesregierung ihre Initiative.

Weit mehr als die Hälfte der Teilnehmer der JW-Wunschzettel-Aktion plädiert für eine Senkung der Steuer- und Abgabenquote (62%), jeder zweite wünscht sich einen radikalen Bürokratieabbau, ein Ende der Gesetzesflut und eine umfassende Verwaltungsreform (51%). An dritter Stelle der Wünsche rangiert die Reform des Pensionssystems, damit auch die Jungunternehmer von heute mit sicheren Pensionen rechnen können (49%). Jeder dritte Umfrageteilnehmer (33%) wünscht sich, dass jeder Schulabsolvent weiß, wie er sich selbständig machen kann und worauf es dabei ankommt. Rund 28% der Teilnehmer wollen, dass aus dem Beamtenstaat Österreich eine Unternehmergesellschaft wird.

"Die in unserer Internet-Umfrage ermittelten Wünsche spiegeln ganz klar die Problembereiche wider, mit denen Gründer und Jungunternehmer im Alltag konfrontiert sind. Die Belastungen durch die hohe Steuer-und Abgabenquote und durch die bürokratischen Auflagen sind eindeutig zu hoch. Der überraschend hohe Stellenwert der Sicherheit im Alter zeigt, dass sich die Jungunternehmer der Pensions-Problematik voll bewusst sind. Wenn sogar eine so risikobereite Gruppe wie die Gründer und Jungunternehmer diese Frage thematisiert, dann zeigt dies einmal mehr den bestehenden Handlungsbedarf", resümieren Umdasch und Helmel die Umfrage-Ergebnisse. (MH)

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