AK-Präsident Wipplinger: Fachkräftemangel kann nur durch verstärkte Anstrengungen des Landes behoben werden

Linz (AKO) "Mit den beschlossenen Budgets von Bund, Land und Arbeitsmarktservice (AMS) für konkrete Bildungsmaßnahmen kann der Fachkräftemangel nicht bewältigt werden", kritisierte AK-Präsident Hubert Wipplinger auf einer Pressekonferenz.

Bereits im Sommer habe die Arbeiterkammer konkrete Vorschläge und entsprechende Forderungen nach einer Qualifizierungsmilliarde präsentiert. Das gesamte AMS-Landesdirektorium unterstützt diese Forderung, eine Qualifizierungsoffensive zu starten. Der zuständige Minister Bartenstein stimmt den Forderungen in allen Punkten zu, verweigert aber eine Aufstockung des Budgets für aktive Arbeitsmarktpolitik.

Aus Sicht der Arbeiterkammer ist ein Sofortprogramm erforderlich, das einen Schwerpunkt auf die kurzfristige Höherqualifizierung von Arbeitslosen und Beschäftigten setzt, so wie dies von den Sozialpartnern im Brief an Minister Bartenstein vorgeschlagen wurde.

Weiters werden im Bereich der Erstausbildung Schulversuche vorgeschlagen, für die aufgrund der kurzen Einreichfristen dringender Handlungsbedarf besteht. Insgesamt wird vorgeschlagen die Kapazitäten im Bereich der IKT-Qualifikationen (Fachschule, HTLs und Fachhochschulen) bedarfsorientiert auszuweiten und damit und mit den Maßnahmen für die Entlastungen des Lehrstellenmarktes die Basis für ein ausreichendes und gut qualifiziertes Fachkräfteangebot von morgen zu legen.

"Dieses Forderungsprogramm werden wir dem Land OÖ und dem Landesschulrat übermittelt und von uns auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Forums aktive Arbeitsmarktpolitik im Jänner 2001 setzen", kündigt Hubert Wipplinger weitere Initiativen an.

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