Sima zu BSE: Aktion scharf bei Futtermitteln für Rinder!

Rindfleisch-Import-Verbot muss heute im Ministerrat beschlossen werden.

Wien (SK) Eine "Aktion scharf" bei der Kontrolle von Futtermitteln für Rinder forderte Dienstag SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima. Nach Bekannt werden zahlreicher Fälle in Deutschland, bei denen Tiermehl trotz eindeutigem Verbot ins Rinderfutter beigemengt wurde, gebe es nach Ansicht Simas auch in Österreich "Alarmstufe rot": "Nur mit scharfen Kontrollen und drastischen Strafen kann diesem illegalen und höchstgefährlichem Treiben ein Ende bereitet werden. Die strengsten Gesetze sind wirkungslos, wenn sie nicht exekutiert werden", warnte Sima. Im deutschen Baden-Württemberg wurden bei 40 Prozent der gezogenen Proben Verunreinigungen mit Tiermehl entdeckt. ****

Seit 1990 besteht in Österreich ein Verfütterungsverbot für Tiermehl an Wiederkäuer. "Es ist dennoch zu befürchten, dass auch in Österreich die Lage nicht sehr viel besser ist als in Deutschland und die heimischen Bauern weiterhin ohne ihr Wissen Tiermehl an ihre Rinder verfüttern." Die Umweltsprecherin bekräftigt zudem ihre gestrige Forderung nach einem gesetzlichen Rindfleisch-Importverbot aus Deutschland. "Es ist unverantwortlich, weiterhin ungetestetes Fleisch zu importieren. Ein freiwilliger Verzicht greife viel zu kurz. Im heutigen Ministerrat müssen folglich die einzig logischen Maßnahmen zum Schutz der Konsumenten, nämlich ein sofortiger Importstopp von deutschem Rindfleisch, beschlossen werden", so Sima abschließend. (Schluss) ns

Rückfragehinweis: Ulli Sima, 0664/23 063 67

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