IGEN wird in Deutschland mit dem neuen Max-Planck-Institut zusammenarbeiten

Gaithersburg, Md., und Dresden, Deutschland (ots-PRNewswire) - Letzte Woche fand zwischen IGEN International, Inc. (Nasdaq: IGEN) und dem neuen Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) ein Treffen statt, um eine Zusammenarbeit bei der Anwendung der ORIGEN(R)-Technologie von IGEN zur Untersuchung des zellulären Transports zu diskutieren. Das geplante Gemeinschaftsprojekt soll in neuen Laborräumen durchgeführt werden, die IGEN in Dresden aufbauen will; damit sollen die Möglichkeiten genutzt werden, die Dresden als wachsender, dynamischer Biotechnologiestandort bietet.

Der Schwerpunkt der Diskussion, die in Dresden statt fand, lag auf den neuen Anwendungsbereichen der ORIGEN-Technologie von IGEN. Das MPI-CBG arbeitet vor allem an der Entwicklung einer umfassenden Sicht der Struktur und Funktion von Zellen und der zellulären Organisation. Damit soll ein neues Verständnis der fundamentalen Vorgänge des Lebens erzielt werden, z.B. soll geklärt werden, wie spezialisierte Zellen entstehen und wie sich Zellen in organisierten Gewebeverbänden zusammenschließen. Die ORIGEN-Technologie von IGEN wird es den Forschern am Institut ermöglichen, diese Vorgänge besser zu verstehen, indem neue biologische Nachweisverfahren eingesetzt werden.

Die Forscher am MPI-CBG haben bereits auf der ORIGEN-Technologie basierende Tests entwickelt, die viel empfindlichere Messungen biologischer Schlüsselfunktionen mit einem hohen Probendurchsatz erlauben. IGEN und das MPI-CBG möchten gemeinsam die akademischen Anwendungsmöglichkeiten der ORIGEN-Technologie für Forschungslaboratorien weiterentwickeln. Das MPI-CBG hat kürzlich eine Reihe von Technologien entwickelt, die einen hohen Probendurchsatz in der Genomforschung ermöglichen; einige dieser Anwendungen wurden bereits von Start-up-Biotechnologieunternehmen übernommen. Die zukünftigen kommerziellen Anwendungsbereiche der ORIGEN-Technologie für die genomische Wirkstoffentdeckung mit hohem Probendurchsatz sollen gemeinsam mit den Start-up-Unternehmen des MPI-CBG entwickelt werden.

Die ORIGEN-Technologie von IGEN fand bereits Anwendung im Labor eines der Institutsdirektoren, Marino Zerial, Ph.D., der eine Reihe von Publikationen über den molekularen Mechanismus des zellulären Transports veröffentlicht hat. "Das ORIGEN-Elektrochemilumineszenz-Nachweissystem von IGEN hat durch seine gesteigerte Sensitivität und den hohen Probendurchsatz unsere Testverfahren für die Messung des intrazellulären Proteintransports revolutioniert. Wir glauben, dass diese Technologie in Kombination mit Techniken der molekularen Zellbiologie neue und bisher unerreichte Möglichkeiten für die Basisforschung und die angewandte Forschung im Bereich der Schlüsselfunktionen der Erkrankungen des Menschen bietet", sagte Dr. Zerial.

Richard J. Massey, Ph.D., Präsident von IGEN und Chief Operational Officer, sagte, " Die Flut von Informationen aus der Genom- und Proteomforschung wird unser Verständnis der Zellfunktionen verändern. Eines der wichtigsten Probleme unserer Zeit ist es, den eigentlichen Wert dieser Informationen herauszuarbeiten. Besonders wichtig für einen schnellen Fortschritt ist daher, dass anerkannte Forscher die Möglichkeit haben, die neuesten biologischen Nachweisverfahren für ihre Arbeit anzuwenden. IGEN ist stolz darauf, am Übergang zur Ära der Post-Genomforschung mit dem Max-Planck-Institut zusammenarbeiten zu können."

Samuel J. Wohlstadter, Vorsitzender von IGEN und Chief Executive Officer, sagte, "Das Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik hat ein herausragendes Team von Spitzenforschern zusammengestellt. Wir glauben, dass die Zusammenarbeit mit dem Institut eine Vielzahl neuer Anwendungsmöglichkeiten für die ORIGEN-Technologie ergeben wird, die sich für Biologen in ganz unterschiedlichen Bereichen als nützlich erweisen wird. Außerdem ist diese Zusammenarbeit kennzeichnend für unsere Begeisterung über die explosionsartige Entwicklung der Biotechnologie in Europa und setzt unsere seit langem bestehenden Bemühungen für die Zusammenarbeit mit führenden Forschern auf der ganzen Welt fort."

IGEN entwickelt und vermarktet Nachweisverfahren auf der Basis der firmeneigenen geschützten ORIGEN-Technologie, mit der eine Vielzahl biologischer Substanzen, darunter kleine Moleküle, Proteine, Nukleinsäuren und Mikroorganismen nachgewiesen werden können. Diese Technologie stellt eine einmalige Kombination aus Sensitivität, Verlässlichkeit, Schnelligkeit und Flexibilität dar. Die auf ORIGEN basierenden Systeme werden von IGEN und seinen Lizenznehmern und/oder den Vertriebspartnern - Roche Diagnostics, Organon Teknika, Eisai Co., Ltd., und Sumitomo Corp. - zur Anwendung in den Life-Sciences, in der klinischen Diagnostik und in der Nahrungsmittelanalytik vermarktet. Mehr Informationen über das Unternehmen gibt es im Internet unter http://www.igen.com.

Das MPI-CBG wurde kürzlich als Beitrag zum umfassenden Fortschritt in der Zellbiologie, der durch die jüngste Entschlüsselung des Erbguts des Menschen und anderer Spezies ermöglicht wurde, gegründet. Es handelt sich dabei um eines der jüngsten Institute der weltbekannten Max-Planck-Gesellschaft, von der in nahezu 80 Instituten in ganz Deutschland Grundlagenforschung unterstützt wird. Fünfzehn Nobelpreise seit 1948 stehen stellvertretend für den Erfolg der an diesen Instituten durchgeführten Forschung. Mehr Informationen über das neue Institut gibt es im Internet unter http://www.mpi-cbg.de.

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsorientierte Aussagen, darunter Aussagen über eine geplante Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik und der möglichen Anwendung der ORIGEN-Technologie in der Zellbiologieforschung. Diese beinhalten Risiken und Unwägbarkeiten, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Faktoren erheblich von den zukunftsorientierten Aussagen abweichen können. Hierzu gehören Faktoren in Verbindung mit den Konkurrenzprodukten, der Marktakzeptanz der neuen Produkte und die Entscheidungen des Institutes. Zusätzliche Faktoren, die zu einer wesentlichen Abweichung der tatsächlichen Ergebnisse führen könnten, werden in den aktuellen Unterlagen diskutiert, welche IGEN bei der Securities and Exchange Commission eingereicht hat und die auf Wunsch erhältlich sind. IGEN lehnt jede Absicht oder Verpflichtung zur Aktualisierung dieser zukunftsorientierten Aussagen ab.

IGEN und ORIGEN sind eingetragene Markenzeichen der IGEN International, Inc.

ots Originaltext: IGEN International, Inc
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Kontakt:
Claudia Lorenz am Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik, Tel.: 49-0351-311-76-99, Fax: 49-0351-311-76-97, oder E-mail: claudia.lorenz@mpi-cbg.de; oder
Stephen Push bei IGEN International, Tel.: 301-869-9800, Durchwahl 2158, Fax: 301-208-3798, oder E-mail: spush@igen.com

Webseite: http://www.igen.com

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