ÖBB fordern von ÖAMTC Rückkehr zur Sachlichkeit

Expertenwissen ist gefragt. Thema ist zu ernst für mediale Profilierungen

Wien (öbb): In einer erneuten Reaktion auf die Meinungsäußerungen des Österreichischen Automobil- und Touringclub ÖAMTC betreffend Sicherheitsmaßnahmen in Bahntunnels fordern die ÖBB die Interessensgemeinschaft der Auto- und Motorradfahrer zu Rückkehr zur Sachlichkeit auf. ÖBB-Kommunikationschefin Dr. Viktoria Kickinger:
"Was der ÖAMTC bisher an Sicherheitsmaßnahmen für Bahntunnels forderte, ist umgelegt auf Bahntunnels bei den ÖBB längst verwirklicht und Standard. Wesentliche bahnspezifische Sicherheitseinrichtungen wie Löschwaggons und Heißläufermeldestellen vor Tunneleinfahrten werden gar nicht erst erwähnt und beweisen, dass große Wissensdefizite vorliegen". Zu beachten gilt, dass die Gesetze und Bestimmungen betreffend Sicherheitsmaßnahmen die Oberste Eisenbahnbehörde erlässt und der ÖAMTC diese umgehend kontaktieren sollte.****

Die ÖBB investierten in den letzten Jahren insgesamt 6 Mrd. ATS in die Sicherheit der Schiene, alle zwei Monate tagt ein hochrangig besetztes Task-Force-Team, das sich in Zusammenarbeit mit zahlreichen anerkannten Experten ausschließlich mit dem Thema Sicherheit beschäftigt. Was das Sicherheitsmanagement betrifft nehmen die ÖBB -auch im internationalen Vergleich - eine Vorreiterrolle ein.

Kickinger appelliert erneut an den ÖAMTC sich mit den Sicherheitsmanagern der Bahn direkt in Verbindung zu setzen und von verunsichernden Presseaussendungen Abstand zu nehmen. Bei diesen Gesprächen können die Experten der ÖBB auch die Besonderheiten der Bahn (Schienen !) erklären. Kickinger abschließend: "Ich erkläre den österreichischen Medizinern auch nicht, wie diese künftig Blinddarmoperationen durchführen sollen und verunsichere dabei alle Patienten. Ich äußere mich nur zu Themen über die ich wirklich Bescheid weiß."

(Schluß)

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