Fallent für Einstellung des Probebetriebs im AKW Temelin

Überarbeitung der Vereinbarung zwischen Tschechien und Österreich notwendig

Wien, 2000-12-18 (fpd) - Der freiheitliche Umweltsprecher Gerhard Fallent sprach sich angesichts des neuerlichen Störfalls im AKW Temelin für die Einstellung des Probebetriebs aus und regte eine Überarbeitung der Vereinbarung zwischen Tschechien und Österreich bezüglich der Sicherheitsvorkehrungen an. ****

In der Vereinbarung müsse eine Klausel eingebaut werden, so Fallent, die beim Auftreten von Störfällen einen Konsultationsmechanismus beider Staaten in Gang setze, im Rahmen dessen über eine etwaige Abschaltung des AKWs entschieden werde. Die reine Informationspflicht sei zu wenig und diene im Falle Temelin nur sehr bedingt den vitalen Interessen der österreichischen Bevölkerung.

Darüber hinaus kritisierte Fallent, daß nur neun Wochen nach Beginn des Probebetriebs die Prager Atomsicherheitsbehörde die Erlaubnis zur Steigerung der Leistung im ersten Reaktorblock auf 30 Prozent erteilte habe. Diese Vorgangsweise zeige, so Fallent, daß die tschechische Seite kein gesteigertes Interesse an einer effizienten UVP habe. Denn unter laufendem Probebetrieb sei die UVP nur eingeschränkt möglich. (Schluß)

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