Eisenbahner: Gehaltsabschluss nach schwierigen Verhandlungen

GdE-Vorsitzender Haberzettl: Verbesserung für niedrige Einkommen

Wien (ÖGB/GdE). Die Zentralleitung der Gewerkschaft der
Eisenbahner stimmte heute, Montag, dem in der Nacht von Freitag auf Samstag ausgehandelten Kompromiss zur Gehaltsrunde der EisenbahnerInnen zu: Die DienstnehmerInnen der Bahn erhalten mit 1. Februar 2001 eine Einmalzahlung von 3.600 Schilling; weiters werden die Gehälter mit 1. Juli 2001 um 2,3 Prozent, mindestens jedoch um 600 Schilling angehoben. Dies bedeutet, so der Vorsitzende der Eisenbahnergewerkschaft, Wilhelm Haberzettl, eine wesentliche Verbesserung für niedrige Einkommen und Lehrlinge. ++++

Mit dem Gehaltsabschluss wird auch die ungerechte Einführung von Beitragszahlungen der EisenbahnerInnen zur Arbeitslosenversicherung (Solidarbeitrag) weitgehend abgegolten. Im einzelnen umfasst die nach langen und schwierigen Verhandlungen, die nur dank der Kompromissbereitschaft der Gewerkschaft zu einem guten Ende geführt werden konnten, erzielte Vereinbarung folgende Punkte:

· Mit 1. Februar 2001 Einmalzahlung von 3.600 Schilling.

· Erhöhung der Gehälter mit 1. Juli 2001 um 2,3 Prozent, mindestens jedoch um 600 Schilling.

· Die Lehrlingsentschädigung (ausgenommen für Speditionslehrlinge) wird mit 1. Jänner 2001 um 3,41 Prozent erhöht.

Gewerkschaftsvorsitzender Wilhelm Haberzettl wies abschließend darauf hin, dass mit dem Abschluss dieses Gehaltsabkommens (Gültigkeit für das Jahr 2001) nicht nur für die niedrigeren und mittleren Einkommensschichten der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner, sondern vor allem für die jüngeren ArbeitnehmerInnen und die Lehrlinge eine spürbare Verbesserung erzielt werden konnte.(ff)

ÖGB, 18. Dezember 2000
Nr. 1092

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