LHStv. Schlögl: Jugendwohlfahrt großes gesellschaftliches Anliegen

NÖ Jugendheime-Heimleitertagung am 18. 12. 2000

St. Pölten (SPI) - "Es gibt viele Jugendliche, denen seit frühester Kindheit ein rauher Wind entgegenschlägt, junge Menschen, denen das Schicksal vielfach nicht die besten Startbedingungen gewährt hat und die von Anfang an mit Nachteilen zu kämpfen hatten. Umso mehr ist es daher Aufgabe der Gesellschaft, also der Jugendwohlfahrt, diesen Jugendlichen menschliche Wärme zu geben, sie zu unterstützen und zu fördern", erklärt der ressortzuständige NÖ-LHStv. Mag. Karl Schlögl im Rahmen der heute in Korneuburg stattfindenden Heimleitertagung der NÖ Jugendheime.****

Die Arbeit in den Heimen wird auch zukünftig einen wesentlicher Bestandteil der Jugendwohlfahrt bilden. "Es sind bereits in den vergangenen Jahren von meinen Amtsvorgängern wesentliche Initiativen vorausgegangen, um die Rahmenbedingungen der Arbeit in den Heimen zu verbessern. Dies betrifft Maßnahmen sowohl in der Standardverbesserung, aber vor allem in der Qualität des Betreuungsangebotes, wie beispielsweise Aus- und Weiterbildung, Schaffung von Außenwohngruppen und teilstationäre Angebote, sowie neue Angebote für Lehrberufe und Beschäftigungsprojekte gemeinsam mit Wirtschaft und AMS", erläutert LHStv. Schlögl weiter.

"Wir müssen die vorhandenen Angebote laufend auf die immer neuen Tendenzen und Bedürfnisse abstimmen. Eine Heimeinweisung sollte aber immer als Letzte aller möglichen Maßnahmen zum Schutz der Jugendlichen gelten. Eine Forcierung der Heimbetreuung bzw. der familienunterstützenden Maßnahmen vor Ort sind notwendige Maßnahmen aus dieser Forderung heraus. Dies bedeutet den Ausbau von ambulanten und teilstationären Angeboten. Durch ambulante und teilstationäre Hilfesysteme kann Fremdunterbringungen vermieden bzw. in der Dauer verkürzt werden. An dieser Stelle möchte ich auch meinen großen Dank an alle Verantwortlichen für ihr enormes Engagement und unermüdlichen Arbeitseinsatz aussprechen", schließt LHStv. Schlögl.
(Schluss) sk/fa

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