Flüchtlingstragödie: Bures forderte rasche Klärung der politischen Verantwortung

"Ähnliches darf in Österreich nie mehr passieren"

Wien (SK) Entsetzt über den tragischen Tod des Kosovoflüchtlingsbabies Samuel Bardhi zeigte sich SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures. Der sieben Monate alte Säugling sei "das Opfer des Streits um die Zuständigkeit für Kosovoflüchtlinge zwischen Innenminister Strasser und dem Kärntner Landeshauptmann Haider" geworden. Obwohl der angeborene Herzfehler des Babies ebenso amtbekannt gewesen sei wie die schwere Gehbehinderung der Mutter, sei die Familie "auf die denkbar menschenunwürdigste Weise zum politischen Spielball degradiert" worden. Bures fordert eine sofortige Stellungnahme sowohl von Innenminister Strasser als auch des zuständigen Landeshauptmannes Haider, der die Familie nach Traiskirchen abzuschieben versuchte. ****

Die politische Verantwortung für den Tod des Babys sei lückenlos aufzuklären und es sei endlich sicherzustellen, dass kein Flüchtling in Österreich in Zukunft eine ähnlich menschenunwürdige Behandlung erfährt, so Bures am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Innenminister Strasser habe der Öffentlichkeit gegenüber höchsten Erklärungsbedarf; dass er ausgerechnet jetzt eine für heute, Montag, anberaumte Pressekonferenz wieder absagt, sei beschämend. (Schluss) ml

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