Stoisits kritisiert tödliche Flüchtlingspolitik von Haider & Strasser Grüne fordern Rechtsanspruch auf Bundesbetreuung für Asylwerber und Aufenthaltsgewährung für Kosovoflüchtlinge

Wien (OTS) "Man muß froh sein, daß das Christkind nicht heute, sondern schon vor 2000 Jahren geboren worden ist. Heute fände sich nicht einmal ein Stall, sondern bloß ein Abschiebungstransport", kommentiert die Migrationssprecherin der Grünen, die jüngste Tragödie um ein sieben Monate altes Flüchtlingskind in Kärnten. Während Haider dem Papst seine provokante Aufwartung machte, läßt er im Doppelspiel mit dem Innenminister Flüchtlinge zwischen Kärnten und Traiskirchen hin- und herschieben, gemäß Haiders Aussage "Ich stelle dem Innenminister die Flüchtlinge vor die Tür".

Daß das Kind eineinhalb Monate nach Ende der Bundesbetreuung für die Familie an einer Lungenblutung gestorben ist, beweist einmal mehr den tödlichen Zynismus der österreichischen Flüchtlingspolitik. Der kleine Samuel ist nun schon das zweite Opfer innerhalb von wenigen Monaten. "Vermutlich sitzen Strasser und Haider, die für diese 'Behandlung' verantwortlich sind, in wenigen Tagen in der Christmette und singen 'Hosianna, der Retter ist da'", so Stoisits.

Die Konsequenz aus diesen Vorfällen kann nur sein, daß es für alle Asylwerber einen Rechtsanspruch auf Bundesbetreuung und Aufenthaltsgewährung für die wenigen verbliebenen Kosovoflüchtlinge geben muß, fordert Stoisits.

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