"Die Rache der Weihnachtsgans"

Wien (OTS) - Tausende Weihnachtsgänse, Würstel mit Kraut, Karpfen, duftende Schweinsbraten und viele andere deftige kulinarischen Köstlichkeiten werden in den bevorstehenden Tagen um Weihnachten und Silvester auf den festlich geschmückten Tischen landen. Etwa 39 Prozent der Österreicher geben nach einer ISMA-Studie aus dem Vorjahr an, während der Feiertage "eher ungesund" zu leben. 49 Prozent sagen, sie essen zu viel. "Dazu kommt noch, dass während der Feiertage gerne das eine oder andere zusätzliche Gläschen Wein, Bier oder Schnaps getrunken wird", sagt Dr. Christian Feinböck vom Österreichischen Roten Kreuz.

Das alles zusammen hat Folgen. Feinböck: "Einerseits sorgen Weihnachtskekse im Übermaß genossen für starke Blähungen. Andererseits sorgt das Fett im Essen für Gallenkoliken. Denn nach oft tagelangem und fettreichen Essen können nicht mehr genügend Verdauungssäfte produziert werden." Auch das traditionelle und weit verbreitete "Verdauungsschnapserl" hilft hier nicht mehr. Feinböck:
"Es bewirkt genau das Gegenteil des beabsichtigen Effekts. Alkohol bremst die Verdauungssäfte. Der Weihnachtskarpfen wird dadurch erst recht unverdaulich."

"Essen sollte ein Genuss sein. Lassen Sie Hektik und Stress der weihnachtlichen Vorbereitungen hinter sich und nehmen Sie sich Zeit und Ruhe. Genießen Sie die freien Tage, an denen zum Beispiel ein besonders schön gedeckter Tisch auch das Auge erfreut. Sorgen Sie beim Essen für eine ruhige Zeit, denn Stress schadet auch der Verdauung. Lust und Genuss sind nicht verboten. Sie können und sollten die Lebensfreude steigern", sagt Feinböck.

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