FORMAT-Interview: Niki Lauda plädiert für eine Fusion von Tyrolean und Lauda-air

"Würde dafür als Vorstand zur Verfügung stehen, sollte ich gefragt werden." "Rasch eine neue AUA-Führung installieren, weil die Zeit davonläuft."

Wien (OTS) - In einem Interview für das am Montag erscheinende Nachrichtenmagazin FORMAT plädiert Niki Lauda für eine Fusion von Lauda-air und Tyrolean: "In beiden Airlines wird die gleiche Sprache gesprochen, arbeiten ähnliche Typen. Daher sollten sie sich zusammenschließen und daraus Synergien holen." Lauda regt an, das Headquarter in Wien zu konzentrieren und "innerhalb der Austrian-Airlines-Gruppe die beiden Kostengünstigen zusammenzulegen. Die wären gemeinsam eine Macht."

Lauda selbst würde laut FORMAT in einer Lauda-Tyrolean gerne wieder in der Vorstand einziehen, wen eine künftige AUA-Führung wieder mit ihm arbeiten will: "Ich würde zur Verfügung stehen, sollte ich gefragt werden."

Vom so genannten Stammhaus-Konzern mit zentraler Führung der AUA, wie ihn die Austrian-Vorstände Herbert Bammer und Mario Rehulka jetzt umsetzen, hält Lauda nichts: "Der größte Wahnsinn ist, wenn die AUA das Marketing zentral macht. Sie versteht nicht, wie Lauda und Tyrolean funktionieren. Wenn sie das Konzeot umsetzen, sollen sie lieber gleich auf alle Flieger AUA raufschreiben. Wenn ich nur daran denke, was Bammer und Rehulka aufführen, kriege ich einen Rappel."

Niki Lauda drückt in dem FORMAT-Interview seine Hoffnung aus, "daß es rasch eine neue AUA-Führung gibt, weil uns läuft die Zeit davon. Wenn das bis Februar nicht gelöst ist, dann ist das Spektakel zu Ende. Dann können sie wirklich überall AUA draufschreiben, weil es mit der Lauda-air sowieso vorbei ist."

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