Farthofer: BSE ist das Ergebnis einer verfehlten Agrarpolitik

Kleinstrukturierte Landwirtschaft setzt eher auf biologische Fütterung

St. Pölten, (SPI) - "In Niederösterreich, in Österreich und in der EU wurden jahrzehntelang Tierfabriken und die Agrarindustrie gefördert. Die kleinen landwirtschaftlichen Familienbetriebe kamen unter die Räder und mussten in vielen Fällen ihre Betriebe verkaufen oder verfallen lassen", stellt der Agrarsprecher der SPÖ-NÖ Erich Farthofer fest.****

"Diese falsche Agrarpolitik und die Tatsache, dass landwirtschaftliche Produkte zu Lockangeboten in Supermärkten degradiert wurden hat eine Situation geschaffen, in der durch die Verfütterung von ‚Tierkadavern‘ an Pflanzenfresser auch für den Menschen gefährliche Krankheit übertragen werden. Auf BSE kann es nur eine Antwort geben: Artgerechte Tierzucht und Fütterung, sowie das Umdenken in der Agrarpolitik, der Förderpolitik und bei den Konsumenten", so Farthofer weiter.

"Die SPÖ ist immer für die Förderung der kleinen landwirtschaftlichen Betriebe eingetreten. Diese müssen Vorrang vor den Agrarfabriken erhalten. Für die Konsumenten muss aber klar sein, dass Qualität auch ihren Preis hat. Es ist völlig verkehrt, wenn der Steuerzahler mit Milliarden die Landwirtschaft in Niederösterreich, Österreich und in der EU stützt, die Bauern aber ihre Produkte zum Schleuderpreis verkaufen müssen, weil die Förderschillinge dazwischen ‚hängenbleiben‘. Auch in der Landwirtschaft muss der Grundsatz fairer Preis für faire Produkte herrschen", so der Landwirtschaftssprecher der SPÖ-NÖ Erich Farthofer.
(Schluss) sw/fa

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