"Ternitz, Tennessee": Kinostart für neuen Film mit ORF-Beteiligung: Mirjam Ungers Road-Movie mit Nina Proll und Sonja Romei

Wien (OTS) - Ein neuer Kinofilm aus der österreichischen Nachwuchsfilm-Werkstatt, der mit Unterstützung des ORF hergestellt wurde, hatte am Freitag, dem 15. Dezember 2000, seinen Kinostart:
"Ternitz, Tennesse" heißt das Road-Movie der Filmdebütantin und FM4-Moderatorin Mirjam Unger, das die Geschichte zweier junger Frauen erzählt, die - jede auf ihre eigene Art - von Amerika träumen. Im Herbst 1999 standen in der niederösterreichischen Stadt Ternitz und in Wien und Umgebung "Marcello-Mastrioanni"-Preisträgerin Nina Proll ("Nordrand") und ihre junge Kollegin Elisabeth Romei in den Hauptrollen vor der Kamera von Jürgen Jürges. Nina Proll spielt die selbstbewusste KFZ-Mechanikerin Lilly, deren größter Wunsch ein Pamela-Anderson-Busen ist, Sonja Romei gibt die Hundefriseurin Betty, deren Gedanken sich nur um den Elvis-Imitator "El Bresli" drehen. Gemeinsam haben sie einen Traum: Amerika! In weiteren Rollen sind Birgit Doll, Gerald Votava, Adé Sapara, Doris Schretzmayer und viele andere zu sehen. "Ternitz, Tennesse" feierte während der heurigen Viennale seine erfolgreiche Kinopremiere.

Zum Inhalt des Films:

Aus der österreichischen Kleinstadt Ternitz wollen die Hundefriseuse Betty (Sonja Romei) und die Automechanikerin Lilly (Nina Proll) nur eines: raus! Am besten nach Amerika. Für Betty bedeutet der Elvis-Imitator und Fernsehpräsentator El Bresli (Gerald Votava) das Tor zur Welt. Für Lilly ist es ein großer Silikonbusen à la Pamela Anderson. Um ihre Träume zu verwirklichen, belügen und betrügen sie sich. Lilly verkauft für den neuen Busen sogar ihren heißgeliebten Mustang, Betty gewinnt ein Treffen mit El Bresli. Doch der vergrößerte Busen schmerzt und kann Lilly's Flamme, den Amerikaner Bruce (Adé Sapara), auch nicht halten, und El Bresli entpuppt sich als zynischer, selbstzerstörerischer Frauenverächter, der das, was Betty sich von ihm versprochen hat, nicht einhalten kann. Vehement von der Realität eingeholt, lassen die beiden Freundinnen sich das Träumen trotzdem nicht nehmen.

Hauptdarstellerin Nina Proll ist derzeit auch in einer zweiten heimischen Kinoproduktion, die mit ORF-Beteiligung entstand, zu sehen: Im Wolf-Haas Krimi "Komm süßer Tod" ist sie an der Seite von Starkabarettist Josef Hader zu sehen.

"Ternitz, Tennesse" ist eine Produktion der Wiener Thalia-Film, die mit Unterstützung von ORF, ÖFI, WFF und dem Land Niederösterreich realisiert wird.

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