LIF-Bolena kritisiert Wiener Bildungspolitik

Was ist der SPÖ die Bildung wert?

Wien (OTS) - Im Rahmen der heutigen Landtagssitzung unterstrich Alexandra Bolena, Wiener LIF-Chefin, erneut die Bedeutung von JunglehrerInnen für den Bildungsbereich. "Nur durch den verstärkten Einsatz von JunglehrerInnen kann sichergestellt werden, dass die Qualität in den Schulen zumindest erhalten bleibt. Da gerade junge LehrerInnen Schwung in das leider vielfach verstaubte Schulsystem bringen, wäre es ein Schaden für die Kinder, ihnen diese Chance auf engagierte und motivierte Lehrkräfte zu nehmen", so Bolena. Sie führte aus, dass 85 Prozent der vorgesehenen Sparmaßnahmen an den Wiener Pflichtschulen zu Lasten der Kinder gehen würden.

Bereits im November hatte das Wiener LIF einen Antrag auf Umschichtung des Budgets in Richtung Wiener Pflichtschulen eingebracht. "Doch unser Antrag wurde leider abgelehnt. Anscheinend ist Bildung der SPÖ nur dann was wert, wenn sie nicht aus dem eigenen Budget, sondern aus dem Bundesbudget bezahlt wird", so die Wiener LIF-Chefin. Sie frage sich außerdem, wo Bürgermeister Häupl gewesen sei, als es in den Finanzausgleichsverhandlungen um die LandeslehrerInnen ging. "Wenn es Herrn Häupl ein Anliegen gewesen wäre, hätte er hier sicherlich zu besseren Verhandlungsergebnissen beitragen können, denn diese waren ja auch in anderen Bereichen -etwa im Wohnbau - möglich", so Bolena. Nun solle die Stadt Wien einspringen, wenn die Verhandlungen mit dem Bund keine zufriedenstellenden Ergebnisse brächten.

Bolena verwies darauf, dass nun im nächsten Herbst 280 JunglehrerInnen in Wien auf der Straße stehen würden. Außerdem sei die Ganztags- bzw. die Nachmittagsbetreuung massiv gefährdet und die Wiener Schulklassen würden aus allen Nähten platzen. Zudem drohe die Erhöhung der KlassenschülerInnenhöchstzahl. "Die geplanten Einsparungen im Bildungsbereich treffen in erster Linie die Kinder. Ihnen werden Pädak-AbsolventInnen vorenthalten, die im nächsten Jahr keine Möglichkeit haben, ihr aktuelles Wissen und ihr Engagement unter Beweis zu stellen", so Bolena abschließend.

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