SP-Ludwig: Wann kommt endlich ein Verbot von Schusswaffen in Privathaushalten?

Wieder zwei Menschen durch legale Schusswaffe getötet

Wien (SPW) "Wie viele Menschen müssen noch sterben, bis ÖVP und FPÖ endlich begreifen, dass Schusswaffen nicht schützen, sondern töten? Wann kommt endlich ein Verbot von Schusswaffen in Privathaushalten?", erklärte die Frauensprecherin der Wiener SPÖ, LAbg. Martina Ludwig, am Freitag angesichts der mit einem legalen Revolver getöteten Frauen in Wien Döbling. "Ich fordere die blauschwarze Bundesregierung auf, rasch ein strengeres Waffengesetz umzusetzen", so Ludwig gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien. ****

"In Österreich kommen auf 1000 Personen 41 Inhaber waffenrechtlicher Bewilligungen, damit liegen wir weltweit an achter Stelle. Es ist nicht einzusehen, dass durch diese private Aufrüstung Menschenleben gefährdet werden. Jedes Schusswaffenopfer ist ein Opfer zu viel", so Ludwig, die in diesem Zusammenhang auf eine Unterschriftenaktion der Wiener SPÖ-Frauen für ein Verbot von Schusswaffen in Privathaushalten verwies. Die Wiener SPÖ Frauen fordern ein generelles Verbot von Faustfeuerwaffen für Private, mit Ausnahme von Personen mit besonderer Gefährdung, Jäger und Sportschützen. Außerdem fordern sie die sichere Verwahrung der Schusswaffen, getrennt von der Munition und die Möglichkeit zur Kontrolle - auch ohne Anlass. Weiters wird gefordert, die Möglichkeit für einen Antritt zum psychologischen Test auf zwei Mal zu beschränken.

Hinweis: Unterschriftenlisten können bei den Wiener SPÖ-Frauen unter der Telefonnummer (01) 534 27/229 angefordert werden. (Schluss) gd

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