Reheis: Nein zum EU-Transitvertragsbruch

Kein grenzenloser Lkw-Transit durch Tirol

Wien (SK) "Wenn die EU-Kommission tatsächlich eine weitere Aufweichung des Transitvertrages gegen den Willen Österreichs durchdrücken will, ist das ein klarer Vertragsbruch den sich Österreich auf keinen Fall gefallen lassen darf", reagierte der Tiroler SPÖ-Abgeordnete Gerhard Reheis auf die Ankündigung, wonach Brüssel die 108 Prozent-Klausel im Transitvertrag streichen lassen will. "Das Verständnis" der EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio für die Lage Österreichs in der Transitfrage "ist mir zuwenig", so Reheis am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Ich fordere sowohl die neue Verkehrsministerin Forstinger als auch de Palacio dringend auf, die Interessen Österreichs und der transitgeplagten Bevölkerung zu wahren und sich mit Vehemenz für die strikte Einhaltung des Transitvertrages einzusetzen", betonte Reheis. "Einen grenzenlosen Lkw-Transit durch Tirol werden wir mit allen uns zur Verfügung stehenden demokratischen Mitteln zu verhindern wissen. Sowohl Forstinger als auch de Palacio sollten die Widerstandskraft der Tiroler Bevölkerung nicht unterschätzen", bekräftigte der Abgeordnete abschließend. (Schluss) hm/mm

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