ARBÖ: Es ist höchste Zeit auf Winterreifen umzurüsten

Wien (ARBÖ) - Die Techniker in den ARBÖ-Prüfzentren sowie die ARBÖ-Pannenfahrer haben in den letzten Tagen festgestellt, dass -bedingt durch die "sommerlichen" Wintertemperaturen - nahezu jeder dritte Pkw nicht mit Winterreifen ausgerüstet ist. Angesichts des heutigen Wintereinbruchs ist es daher ratsam, am Fahrzeug rasch Winterreifen zu montieren. "Stell Dir vor der, der Winter ist da
und niemand ist mit Winterreifen unterwegs!" - Das Ergebnis sind
die alljährlichen Massenkarambolagen. ARBÖ-Experte Erhard Lenz:
"Winterreifen bieten gegenüber Sommerreifen nicht nur auf Schneefahrbahnen Vorteile, unter einer Außentemperatur von etwa sieben Grad Celsius sorgen sie auf der Straße für besseren Grip.

Die ARBÖ-Verkehrsexperten appellieren an das Sicherheitsbewusstsein der Kraftfahrer und empfehlen dringend den Wechsel auf die Winterpneus. Schließlich haben bei der vorjährigen Umfrage des ARBÖ immerhin zwei Drittel der befragten Autofahrer angegeben, dass sie Winterreifen für ihr Fahrzeug besitzen.

Wer sein Fahrzeug lediglich mit Sommerreifen ausgerüstet hat
und auf glatter Fahrbahn mit einer derart mangelhaften Bereifung unterwegs ist, muss daher diesem Umstand zumindest durch besonders vorsichtige Fahrweise Rechnung tragen, appellieren die ARBÖ-Verkehrsexperten.

Übrigens: Echte Winterreifen müssen eine Profiltiefe von mindestens 5 mm bei Reifen in Diagonalbauart oder von mindestens 4 mm bei Reifen in Radialbauart, die Gürtelreifen, aufweisen.
Weiters sollten Kraftfahrer beachten, dass auch Reifen altern können. Die Lauffläche wird hart und dadurch verschlechtert sich die Bodenhaftung. Durch Anfahren an Bordsteine oder Überfahren von Schlaglöchern können Reifenschäden entstehen, die oftmals einen Tausch erforderlich machen. Neue Reifen, egal ob Winter- oder Sommerreifen, müssen "eingefahren" werden. Produktionsbedingt besitzen diese Reifen anfangs eine geringere Bodenhaftung -besonders auf nasser Fahrbahn. Erst nach zirka 300 km darf man den Hafteigenschaften der neuen Pneus trauen.

Abschließend erinnert der ARBÖ daran, bei Fahrten ins Gebirge nicht auf passende Schneeketten zu verzichten. Schließlich sind diese auf einigen Strecken sogar vorgeschrieben. Doch auch bei extremen Wintereinbrüchen im Flachland sind Schneeketten das "Nonplusultra", denn viele Unfälle auf Schneefahrbahnen könnten bei einer besseren Ausrüstung der Autos verhindert werden. Vorausschauende Autofahrer montieren bei tiefwinterlichen Wetterverhältnissen die Schneeketten rechtzeitig. Immer wieder gestellte Frage der Autofahrer: "Wie schnell darf ich mit Ketten fahren?" Dazu die ARBÖ-Techniker: "Auch wenn es keine gesetzliche Regelung gibt, sollte man mit Ketten nie schneller als mit 40 oder 50 km/h unterwegs sein. Wer schneller fährt riskiert mit
Sicherheit Reifen- und Karosserieschäden." Nach dem Gebrauch sollten die Schneeketten getrocknet, und anschließend für den nächsten Einsatz im Auto verstaut werden.

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