Jung: FPÖ begrüßt Anpassung der Auslandseinsätze des Bundesheeres an neue Gegebenheiten

Wien, 2000-12-15 (fpd) - Der freiheitliche Wehrsprecher, Abg. Bgdr Wolfgang Jung, begrüßte den Beschluß des Hauptausschusses zur Setzung neuer Prioritäten bei der Entsendung von Truppen für Auslandseinsätze. ****

"Die schrittweise Auflösung des österreichischen Kontingentes auf Zypern ist eine notwendige Voraussetzung für die künftige Struktur der für Auslandseinsätze vorgesehenen Kräfte. Österreich hat dafür ca. zweieinhalb Bataillone und einige Spezialisten an die EU gemeldet. Dies ist von Österreich materiell und vor allem personell gerade noch verkraftbar und liegt weit über dem Durchschnittswert der Gemeinschaft", meinte der freiheitliche Wehrsprecher.

"Da Österreich gegenwärtig bereits ca. drei Bataillone (Golan, Kosovo, Zypern) und eine schwache Kompanie (Bosnien) stellt, ist es unbedingt notwendig Kräfte freizuspielen, die für einen eventuellen weiteren Einsatz verfügbar sind. Deshalb werden die Kontingente auf Zypern und in Bosnien schrittweise und in Absprache mit den Vereinten Nationen und den betroffenen Staaten abgebaut", so Jung. "Die damit Hand in Hand gehende Einsparung von Mitteln wird dringend für Beschaffungsvorhaben innerhalb des Bundesheeres benötigt."

Jung verwies außerdem auf den mehr als drei Jahrzehnte langen und überaus erfolgreichen Einsatz der Österreicher in Zypern und erinnerte daran, daß dabei auch einige Soldaten ihr Leben für den Frieden gelassen hätten. "Wir haben dort unsere Pflicht mehr als erfüllt und übergeben friedliche und geordnete Zustände. Die endgültige Lösung des Problems muß auf politischem Weg erfolgen", schloß Jung. (Schluß)

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