LHStv. Schlögl: Eröffnung der hämato-onkologischen Ambulanz am KH St. Pölten

St. Pölten, (SPI) - Krebserkrankungen zählen zu den häufigsten Erkrankungen in Österreich. 1997 betrug die Zahl der neu an Krebs erkrankten Personen in NÖ 6.750 und österreichweit 34.735. Die Zahl an Krebs gestorbenen Personen betrug 1997 in NÖ 3.782 und österreichweit 18.845. Betroffen sind natürlich auch Familien, sonstige Angehörige und der Freundeskreis der Patienten.****

"Krebs ist eine Krankheit vor der viele Menschen Angst haben. Die Wissenschaft nennt viele Ursachen, die mit dazu beitragen können, diese Krankheit entstehen zu lassen. Prinzipiell kann man heute aber sagen, dass bei der Diagnose einer Krebserkrankung die Chancen vollkommen geheilt zu werden größer ist als an Krebs zu sterben. Die Diagnose Krebserkrankung ist sicher heute kein Todesurteil mehr. Die klassischen Therapieformen Chirurgie, Strahlentherapie und Chemotherapie werden immer erfolgreicher", so der NÖ Gesundheitsreferent LHStv. Mag. Karl Schlögl, der die heutige offizielle Eröffnung der neuen hämato-onkologischen Ambulanz am Krankenhaus St. Pölten vornahm.

Die neue hämato-onkologische Ambulanz am KH St. Pölten dient der Abklärung von Blut- und Krebserkrankungen, die nicht im niedergelassenen Bereich möglich sind. Hauptaufgabe stellt die Therapie von Krebskranken mit Hilfe der Chemotherapie dar. Im Krankenhaus St. Pölten werden alle Formen von Krebserkrankungen nach dem neuesten internationalen und medizinischen Wissensstand behandelt. "Auf diese umfassende und qualitativ höchstwertige Versorgung dürfen wir in Niederösterreich besonders stolz sein. Die medizinischen Errungenschaften kosten freilich Geld. Die Neugestaltung der hämato-onkologischen Ambulanz schlägt mit ATS 8,5 Mio. zu Buche. Ich bekenne mich dazu, dass die Gesellschaft für die Weiterentwicklung des medizinischen Fortschrittes diese Gelder zur Verfügung zu stellen hat. Bei allen Einsparungsnotwendigkeiten muss doch immer der Patient im Vordergrund unseres Handelns stehen. Gesundheit ist unser wertvollstes Gut, die Qualitätssicherung der Versorgung und der freie Zugang zur besten Behandlung ist die oberste Prämisse einer verantwortungsbewussten Gesundheitspolitik", so NÖ Gesundheitsreferent LHStv. Karl Schlögl.
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